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Zwei Konferenzen des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie setzen den Rahmen: Die Beleuchtung entwickelt sich von der „Ausleuchtung“ hin zur „Erfassung biologischer Rhythmen“.

Quelle: China Light Aufrufe: 1256

Am 7. und 8. September hielt das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie nacheinander zwei Konferenzen ab, die der Beleuchtungsbranche ein klares und eindringliches Signal für eine umfassende Modernisierung sendeten.

Auf einer Pressekonferenz des Informationsbüros des Staatsrats wies der stellvertretende Minister des MIIT, Xie Yuansheng, darauf hin, dass sich der Konsum der Haushalte zunehmend von einem reinen „Kauf von Gütern“ hin zu einem ganzheitlichen Erlebnis wandelt – von „Kauf von Produkten“ über „Kauf von Szenarien, Atmosphären und Emotionen“. Für die Beleuchtungsbranche bedeutet dies: Die traditionelle „Funktionsbeleuchtung“, die sich auf Beleuchtungsstärke und Haltbarkeit konzentrierte, tritt zunehmend in den Hintergrund; stattdessen rückt die „Szenenbeleuchtung“, die auf gesunde Lichtumgebungen, lebendige Nachtatmosphären und kulturelle Immersion setzt, als neuer Wertebegriff in den Vordergrund – Licht ist nicht mehr nur ein reines Zusatz‑Hardware‑Element im Raum, sondern eines der zentralen Elemente, um hochwertiges Wohnen zu gestalten und den nächtlichen Kulturtourismus anzukurbeln.




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Die am nächsten Tag abgehaltene Nationale Fachkonferenz der Konsumgüterindustrie 2026 lieferte konkretere technische Handlungsempfehlungen: Es wurde eine spezielle Initiative „Künstliche Intelligenz + Drei Qualitätsmerkmale“ ins Leben gerufen, die Interoperabilität zwischen Smart‑Home‑Produkten verschiedener Marken und Kategorien vorangetrieben sowie die Entwicklung der Konsumgüterindustrie in Richtung Intelligenz, Ökologisierung und Integration gefördert. Besonders relevant für jeden Haushalt ist folgende Aussage: Intelligente Beleuchtung durchbricht die Barrieren einzelner Marken und integriert sich mittels protokollübergreifender Vernetzung in das Gesamtsystem des Hauses, um eine gesunde Lichtumgebung zu schaffen, die dem menschlichen Biorhythmus entspricht.


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Die Ausrichtung ist klar, doch für die Design‑Seite beginnt das wirkliche Problem gerade erst:

  • Was genau bedeutet „Anpassung an den menschlichen Biorhythmus“?

  • Wie werden Kennwerte wie m‑EDI und MDER berechnet?

  • Wie lassen sich das CIE S 026‑Fünfkanal‑α‑opic‑Lichtmesssystem sowie die T/CBDA‑Norm 91‑2026 „Gesundheitsorientierte Innenraumbeleuchtung“ in praktikable Entwurfsspezifikationen übersetzen?


Die Antworten auf diese Fragen bringen Beleuchtungsdesigner und Innenarchitekten auf eine gemeinsame Ebene: Im Prozess der Umsetzung gesunder Beleuchtung verfügen die einen über Berechnungs‑ und Simulationskompetenzen, während die anderen die Reflexionsgrade, Oberflächenmaterialien und Lichtverhältnisse bestimmen – Faktoren, die den Effekt auf den Biorhythmus überproportional beeinflussen. Das von der Politik vorgezeichnete Leitbild kann letztlich nur dann realisiert werden, wenn beide Berufsgruppen innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette „Entwurf–Berechnung–Umsetzung“ eine gemeinsame Sprache finden.


Vom 20. bis 21. Oktober, kurz vor der Eröffnung der 35. Guangzhou‑Lampenmesse im alten Dorf, findet in Zhongshan ein zweitägiger Spezialworkshop zum Thema „Gesundheitsorientiertes Beleuchtungsdesign“ statt. Der Workshop wird von der Asian Healthy Light Alliance (GLGA) · Hao Guang Consulting (Guangzhou) Co., Ltd. ausgerichtet und von Ming Ke Tang · Wuxi Lide Shidai Technology Co., Ltd. organisiert. Basierend auf den beiden Standards T/CBDA 91‑2026 und CIE S 026/E:2018 umfasst das Programm sieben Module: Konzept, Kennwerte, Entwurf, Berechnung, Software, Fallstudien und Normen. Am ersten Tag geht es von der Konzeption bis zum Entwurf, am zweiten von der Berechnung zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben; nach Abschlussprüfung werden Zertifikate ausgehändigt.


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Klicken Sie hier, um weitere Details zum Kurs zu erfahren


Bei der Kursgestaltung sind einige Punkte besonders erwähnenswert:

  1. Beleuchtungsdesigner und Innenarchitekten werden gemischt in Gruppen eingeteilt, um die Zusammenarbeit und Aufgabenteilung in realen Projekten nachzuahmen;

  2. Im praktischen Teil wird das GLGA‑Tool zur Berechnung gesunder Beleuchtung eingesetzt, um Spektralmischungen, m‑EDI‑Szenarien und tageszeitabhängige Biorhythmus‑Pläne zu erstellen;

  3. Außerdem gibt es Vor‑Ort‑Praktika mit Spektralanalysatoren sowie detaillierte Analysen ausgewählter Fallbeispiele wie Flugzeugkabinen oder medizinische Räume.


Der Dozent des Kurses, Cheng Yu, ist . Mit 29 Jahren Erfahrung in der Beleuchtungsbranche hat er maßgeblich an Beleuchtungslösungen für zwei nationale Wahrzeichen – das Ping An Financial Center in Shenzhen und den China Zun – mitgewirkt und war an der Erarbeitung zahlreicher Branchenstandards beteiligt, darunter „Designstandards für Innenraumbeleuchtung“ und „Standards für gesundheitsorientierte Innenraumbeleuchtung“.


Teilnehmer, die den Kurs erfolgreich abschließen und die Prüfung bestehen, erhalten das GLGA‑Zertifikat „Schulung zum gesundheitsorientierten Beleuchtungsdesign“, das in das GLGA‑System der fortlaufenden beruflichen Weiterbildung (CPD) eingerechnet wird und zugleich als Nachweis für die erforderlichen Schulungsstunden gilt, um sich für das GLGA‑Level‑1‑Zertifikat im Bereich gesundheitsorientiertes Beleuchtungsdesign zu bewerben.


Wichtige Informationen zum Workshop

• Termin: 20.–21. Oktober 2026

• Ort: Gebäude C, 3. Stock, Industriepark Nr. 10, Huoju‑Straße, Torch‑Entwicklungszone, Stadt Zhongshan

• Zielgruppe: Beleuchtungsdesigner, Innenarchitekten, Architekten, Dekorationsdesigner sowie Fachleute aus den Bereichen Smart Home, Immobilien und Altenpflege

• Teilnehmerzahl: Kleingruppe von etwa 20 Personen; Platzvergabe erfolgt nach Zahlungseingang; Anmeldefrist endet am 12. Oktober

• Kosten: 3.000 Yuan pro Person, inklusive aller Kurse und praktischer Übungen, Lehrmaterialien und Normenpakete, Nutzung der Berechnungstools, Abschlussprüfung und Zertifikat sowie Mittagessen und Teepausen an beiden Tagen

• Kontakt: Herr Qian, Telefon: 18961886780 (gleiche Nummer auf WeChat); E‑Mail: qianjing@cali-light.com

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