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Neuer Weg zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung: Wu Weidi erklärt die Modernisierung der Intelligente Beleuchtung in Industriehallen

Quelle: China Light Aufrufe: 2070

Am 27. August fand der vom Verband der Beleuchtungsgeräte in Zhejiang organisierte und von China Light Network – Ming Class durchgeführte „Zhejiang‑Licht“‑Online‑Salon erfolgreich statt. Wu Weidi, Leiter der intelligenten Produktlinie bei Bangqi und Experte für intelligente Beleuchtungslösungen, hielt einen Vortrag zum Thema „Intelligente Beleuchtung in Industriehallen | Die ‚Subtraktions‘‑Logik der Fabrikbeleuchtung“, in dem er sich auf den politischen Hintergrund, den Lösungswert, die Szenarienkonfiguration sowie konkrete Umsetzungsbeispiele der intelligenten Beleuchtung in Industriehallen konzentrierte und erörterte, wie man die Stromkosten der Fabrik senken und gleichzeitig die Produktionseffizienz steigern kann.


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Über den Gast: Wu Weidi verfügt über 16 Jahre Erfahrung in der Branche und war an mehr als 1.000 nationalen und internationalen Projekten im Bereich der intelligenten Beleuchtung beteiligt. Bangqi Intelligent wurde 1995 gegründet und ist Mitverfasser der „Technischen Spezifikationen für intelligente Beleuchtungssteuerungssysteme“. Das Unternehmen hat zahlreiche nationale Großprojekte wie die Olympischen Spiele und die Asienspiele realisiert.

Besonders hervorzuheben ist, dass Bangqi über umfangreiche Erfahrungen in der Hotellerie verfügt: Das Unternehmen unterhält strategische Partnerschaften mit nahezu allen großen internationalen und chinesischen Hotelgruppen und zählt zu den ausgewählten Marken. Bis heute hat Bangqi bereits über 10.000 Projekte mit offiziellen Ausschreibungsverträgen abgeschlossen.

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Politische Impulse und Branchentrends

Zurück zum Thema der intelligenten Beleuchtung in Industriehallen: Herr Wu Weidi wies darauf hin, dass auf nationaler Ebene nacheinander die Aktion zur Steigerung der Energieeffizienz in der Industrie sowie das Implementierungsprogramm zur stufenweisen Förderung intelligenter Fabriken im Jahr 2024 (gemeinsam herausgegeben von Ministerium für Industrie und Informationstechnologie sowie Finanzministerium) eingeführt wurden. Vor dem Hintergrund der „Dual‑Carbon“‑Strategie genießen Industriehallen als besonders energieintensive Bereiche höchste Aufmerksamkeit seitens des Staates.


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Unvollständigen Statistiken zufolge gibt es in China rund 15.000 große Fabrikkomplexe. Mittlerweile werden immer weniger grob geführte Kleinbetriebe und provisorische Werkstätten betrieben; sowohl aufgrund staatlicher Vorgaben als auch durch die Verschärfung branchenüblicher Standards sind standardisierte, groß angelegte Fabrikkomplexe längst zum Mainstream geworden. Bis zur Erreichung des Ziels des CO₂‑Höchststands bieten intelligente Umbaumaßnahmen weiterhin die Möglichkeit, staatliche Subventionen zu erhalten – darunter Zuschüsse für Energieeinsparung und Emissionsminderung, spezielle Fonds für intelligente Fertigung sowie Förderungen für die Zertifizierung als „grüne Fabrik“. In Zhejiang beispielsweise beträgt die einmalige Prämie für die Zertifizierung als grüne Fabrik 200.000 Yuan.


Herr Wu betonte ausdrücklich: Eine „schwarze Fabrik“ bedeutet keineswegs, dass sämtliche Lichter gelöscht werden und die Mitarbeiter im Dunkeln arbeiten müssen. Vielmehr handelt es sich um moderne Fabriken, in denen der menschliche Aufenthalt zunehmend eingeschränkt ist und durch Sensoren sowie intelligente Algorithmen eine Bedarfsbeleuchtung ermöglicht wird – dort, wo Licht benötigt wird, wird es eingeschaltet; in Bereichen, in denen kein Licht erforderlich ist, bleiben die Lampen ausgeschaltet. Heutzutage basiert die Fabrikproduktion vor allem auf Mechanisierung und Automatisierung; der Mensch übernimmt zunehmend die Rolle der Steuerung, Einstellung, Beförderung und Wartung der Maschinen.


Mehrdimensionaler Nutzen: Intelligente Beleuchtung senkt Kosten und steigert Effizienz

Im Hinblick auf den Lösungswert führte Herr Wu Weidi eine tiefgreifende Analyse aus mehreren Perspektiven durch.

Zunächst geht es um die grüne Energieeinsparung. Leuchten haben eine begrenzte Lebensdauer; hochleistungsfähige LED‑Leuchten in Industriehallen weisen üblicherweise eine Nennlebensdauer von 30.000 bis 50.000 Stunden auf. Doch wenn sie ohne entsprechende Steuerung rund um die Uhr eingeschaltet bleiben, verkürzt sich ihre tatsächliche Lebensdauer deutlich, die Lichtausbeute nimmt frühzeitig ab und die Anforderungen an die Beleuchtungsstärke der Industriehalle können nicht mehr erfüllt werden. Durch intelligente Steuerung lässt sich die Zeit ungenützter Beleuchtung reduzieren, was nicht nur die Lebensdauer der Leuchten verlängert, sondern auch die Häufigkeit von Austauschen sowie die Kosten für manuelle Wartung erheblich senkt.

Zweitens verbessert sich die Wartungseffizienz. Intelligente Beleuchtungssysteme können den Betriebszustand von Leuchten und Schaltkreisen in Echtzeit erfassen, sodass keine manuellen Inspektionen oder Vor-Ort‑Wartungen mehr erforderlich sind. In einer Fabrik mit einer Fläche von 1.000 Mu genügen zwei bis drei Techniker, um den gesamten Beleuchtungsbetrieb zu überwachen.

Drittens steigert sich die Produktionseffizienz. In traditionellen Fabriken hängt das Ein‑ und Ausschalten der Lichter oft von der manuellen Handlung des Verwaltungspersonals ab; ein einziger Fehler kann mehrere Stunden ineffektiver Beleuchtung nach sich ziehen. Intelligente Systeme hingegen führen die voreingestellten Zeiten automatisch aus und verhindern solche Verschwendungen. Gleichzeitig sorgt die intelligente Dimmsteuerung sowie die Konstanthaltung der Beleuchtungsstärke dafür, dass die Arbeitsbereiche mit einem angenehmen Beleuchtungsniveau von 300 bis 500 Lux versorgt werden – so werden Überbelichtung und damit verbundene visuelle Ermüdung vermieden, was nicht nur den Komfort und die Sicherheit der Arbeiter erhöht, sondern auch die Arbeitseffizienz steigert.


Fallbeispiel: Nehmen wir eine Fabrik mit einer Fläche von 10.000 Quadratmetern und einer Deckenhöhe von 6,4 Metern: Üblicherweise sind etwa 1.000 Leuchten mit je über 25 Watt erforderlich, gleichmäßig verteilt. Unter Berücksichtigung eines Strompreises von etwa 0,8 Yuan pro Kilowattstunde in den Regionen Jiangsu, Zhejiang und Shanghai lassen sich durch zonale Steuerung, Nutzung von Tageslicht, zeitgesteuerte Regelung sowie präzise Strategien wie „Licht einschalten, wenn Menschen anwesend sind, ausschalten, wenn sie gehen“ monatlich rund 120.000 Kilowattstunden einsparen. Zusammen mit der integrierten Energieoptimierung in Lagerhallen, Kantinen, Verwaltungsbüros und Besprechungsräumen ergibt sich laut praktischen Berechnungen eine jährliche Stromersparnis von etwa 184.000 Yuan für das Unternehmen.

Unter Berücksichtigung der Kosten für den Systemumbau lässt sich die Gesamtinvestition bereits nach etwa ein bis anderthalb Jahren amortisieren; die anschließenden Einsparungen stellen echte Gewinne für die Fabrik dar.

Zudem erwähnte Herr Wu die verzögerten Renditen: Die verkürzte Lebensdauer der Leuchten, die geringere Häufigkeit von Austauschen, der reduzierte Wartungsaufwand sowie die Verbesserung des Lichtumfelds tragen allesamt zur Effizienzsteigerung bei. Hinzu kommen die politischen Vorteile durch staatliche Subventionen und die grüne Zertifizierung – all dies summiert sich zu einem umfassenden Mehrwert der intelligenten Beleuchtung.


Es sei darauf hingewiesen, dass die Produktlösungen von Bangqi Intelligent nicht ohne Grundlage sind. Im Jahr 2019 veröffentlichte der Staat die „Technischen Spezifikationen für intelligente Beleuchtungssteuerungssysteme“, und Bangqi wurde als einer der Mitverfasser eingeladen – somit war das Unternehmen von Beginn an eng in die Entwicklung der technischen Normen für intelligente Beleuchtungssysteme eingebunden. Das bedeutet, dass jede von Bangqi angebotene Lösung für die intelligente Beleuchtung in Industriehallen auf einem technischen Rahmen basiert, der den nationalen Standards entspricht; dies gewährleistet nicht nur die Normkonformität der Lösung, sondern bietet auch eine solide Grundlage für spätere Abnahmen, Zertifizierungen und politische Anträge.


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Umfassende Szenarienkonfiguration – angepasst an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Fabrik

Im Hinblick auf die praktische Anwendung stellte Herr Wu Weidi die Kernkomponenten des intelligenten Beleuchtungssystems für Industriehallen vor.

Das gesamte System gliedert sich in Steuerungskomponenten, Sensorkomponenten und Software‑Server:

◇ Steuerungskomponenten umfassen Schaltmodule, Dimmmodule, digitale Ein-/Ausgabegeräte sowie Zeitschaltuhren und sind für die „Steuerung“ verantwortlich.
◇ Sensorkomponenten beinhalten Lichtstärkesensoren, Körpersensoren sowie Präsenzdetektoren und erfassen die „Bedürfnisse“.

◇ Server‑Software umfasst Server und Cloud‑Dienste und trägt die Rechenleistung sowie die Sammlung von Daten während des Systembetriebs. Die PC‑Client‑Software dient der Systemüberwachung und der Anpassung von Steuerungsstrategien. Interface‑Software ermöglicht die Anbindung an andere intelligente Systeme der Fabrik.

Durch die Verknüpfung von Sensoren und Steuerungskomponenten sowie die strategische Einstellung der Systemsoftware entsteht eine vollständige Lösung für die intelligente Beleuchtung in Industriehallen.


Das System unterstützt zudem mehrere Interaktionsoptionen.

◇ Nach der Verbindung mit dem Produktionsmanagementsystem (MES) lässt sich die Beleuchtung dynamisch anhand von Arbeitsaufträgen anpassen und die Beleuchtungsstrategie automatisch optimieren – ohne häufige manuelle Einstellungen; außerdem können Energieverbrauchsdaten zur Optimierung des Produktionsplans herangezogen werden.

◇ In Verbindung mit dem Klimasystem lässt sich das Energieverbrauchsmanagement differenziert gestalten – sowohl für produktionsnahe als auch für nicht‑produktionsnahe Bereiche – und dabei den Komfort der Mitarbeiter gewährleisten.

◇ Nach der Anbindung an das Logistiksystem (WMS) leuchtet der automatische Betriebsbereich nur dann auf, wenn Geräte repariert werden oder Personal eintreten – so wird die Idee der „schwarzen Fabrik“ tatsächlich verwirklicht. AGV‑Roboter erledigen das Materialtransport‑ und Abholprozess auf festgelegten Routen, während das Beleuchtungssystem präzise zwischen menschlicher Aktivität und Roboterbewegung unterscheiden kann und nur dort beleuchtet, wo menschliche Arbeit erforderlich ist.


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Für die verschiedenen Bereiche des Fabrikkomplexes empfahl Herr Wu differenzierte Lösungsvorschläge.

◇ Produktionswerkstatt kann je nach Anordnung der Produktionslinien in Zonen, Linien und einzelne Lampen mit individueller Steuerung unterteilt werden; kombiniert mit Höhensensoren und Bewegungssimulationen lässt sich erreichen, dass das Licht beim Eintreffen von Personen aufgeht und beim Verlassen wieder ausgeht.

◇ Lager‑ und Logistikbereich setzt primär auf Präsenz‑ und Bewegungsmelder, die das Licht bei Anwesenheit von Personen einschalten und bei deren Abwesenheit wieder ausschalten.

◇ Gänge und Flure können halb offen, halb geschlossen oder mit konstanter Beleuchtungsstärke betrieben werden.

◇ Bürobereich kann mit rhythmischer Beleuchtung ausgestattet werden, die Farbtemperatur und Helligkeit je nach Tageszeit automatisch anpasst.

◇ Kantine kann je nach Mahlzeit – Frühstück, Mittagessen, Abendessen oder Nachtisch – unterschiedliche Szenarien einstellen.


Im Hinblick auf die konkrete Hardware‑Konfiguration stellte Herr Wu einige Kernmodule vor:

1. Schaltmodule – die am häufigsten eingesetzten Steuerungseinheiten; jedes Relais kann einen Strom von 50 Ampere führen und unterstützt manuelle Steuerung, um die Öffnung und Schließung verschiedener Schaltkreise in der Fabrik zu regeln.

2. Energieverbrauchs‑Messmodule – erfassen die aktive und reaktive Leistung der Schaltkreise und helfen, defekte Leuchten präzise zu lokalisieren. Wenn beispielsweise ein Schaltkreis eigentlich 10 Lampen à 40 Watt mit insgesamt 400 Watt benötigt, aber nur 380 Watt misst, deutet dies auf eine mangelnde Lichtausbeute hin – ohne manuelle Inspektion lässt sich das Problem schnell identifizieren.

3. DALI‑Module – verfügen über Signalrückmeldungen und können den Zustand der Leuchten anzeigen; über das D4i‑Protokoll lassen sich zudem die Laufzeit und die verbleibende Lebensdauer des Treibers ermitteln – wenn eine Lampe sich dem Ende ihrer Lebensdauer nähert, kann eine Massen‑Austausch‑Maßnahme geplant werden, was kostengünstiger ist als der Einzel‑Austausch.

4. Sensorsonden – darunter dreifach‑(Licht‑plus‑Bewegung), zweifach‑(Radar‑plus‑Millimeterwellen) Präsenzdetektoren und weitere flexible Optionen, die je nach Steuerungsbedarf konfiguriert werden können.

Darüber hinaus hat Bangqi eigens für Fabriken maßgeschneiderte Bedienfelder entwickelt: Die Tasten lassen sich abziehen und gravieren, sodass die Funktionen bei Änderungen an der Produktionslinie flexibel angepasst werden können; das Design ist schwarz‑grau, widerstandsfähig gegen Schmutz und Abnutzung und äußerst langlebig.


Im Softwarebereich stellte Herr Wu die von Bangqi selbst entwickelte dritte Generation der Beleuchtungsmanagement‑Software vor; ihre Kernkompetenzen liegen in folgenden Bereichen:

1. Intelligente Strategieeinstellungen – statt bloßer zeitgesteuerter Schaltungen lassen sich nun verschiedene Zusatzbedingungen festlegen, etwa die automatische Auswahl des Einschaltmodus je nach Wochentag oder Wetterbedingungen; alle von Menschen konzipierten Steuerungsstrategien können im Voraus in die Software eingepflegt werden.

2. Visualisierung des Gerätezustands – ermöglicht die Echtzeit‑Überwachung des gesamten Systembetriebs, mit präziser Auswertung jeder einzelnen Schaltung und jeder einzelnen Lampe; Daten wie Erstanschaltung, Online‑Zeit, Schaltzyklen, aktuelle Helligkeit sowie monatliche Betriebszeit lassen sich statistisch erfassen und rückverfolgen.

3. Alarm‑ und Rückverfolgungsfunktionen – bei abnormalen Leistungswerten eines Schaltkreises werden Lampen‑Fehler frühzeitig gemeldet; durch die Rückverfolgung des Beginns der Überlastung lässt sich die Ursache des Problems besser bestimmen – ob es sich um Probleme in der Leitung, im Verteilerkasten oder in der Spannungsstabilität handelt.

4. Fernwartung – ermöglicht den Betrieb über große Entfernungen; Unternehmen mit Fabriken an mehreren Standorten (wie BYD, Foxconn usw.) können das Beleuchtungssystem aller Werke zentral vom Managementzentrum aus steuern; nach der Cloud‑Speicherung werden diese Daten zu wertvollen Unternehmensdaten.

Darüber hinaus verfügt Bangqi über ein eigenes Forschungs‑ und Entwicklungsteam sowie Urheberrechte an der Software; im Einklang mit dem Trend zur lokalen Entwicklung hat das Unternehmen bereits die Anpassung an das Kylin‑Betriebssystem abgeschlossen und unterstützt gleichzeitig Linux‑ und Windows‑Umgebungen, sodass es den unterschiedlichen Einsatzanforderungen nationaler und internationaler Unternehmen gerecht wird.

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Die dritte Generation der Bangqi‑Beleuchtungsmonitoringsoftware

Referenzprojekte – bewährte Umsetzung

Im Rahmen der Fallbeispiel‑Präsentation stellte Herr Wu zwei repräsentative Projekte vor.

Fallbeispiel 1: Zweiter Campus von Danfoss in Haiyan

Als Mitglied der Global‑500‑Gruppe ist Danfoss seit vielen Jahren im Bereich Kühlung und Heizung tätig. Dieses Projekt nutzt eine vollständige DALI‑Steuerung; insgesamt sind etwa 17.000 Leuchten installiert, die alle über individuelle Dimm‑ und freie Zonensteuerung verfügen. Mithilfe von Lichtstärkesensoren und Infrarot‑Steuerungen, die an Halterungen montiert sind, lässt sich eine grafische Benutzeroberfläche bedienen – indem man auf eine bestimmte Zone klickt, leuchtet dort das Licht auf, und man kann verschiedene Schalt‑ und Helligkeits‑Szenarien frei kombinieren. Unter normalen Umständen läuft die Werkstatt dank Präsenz‑ und Infrarot‑Sensoren rund um die Uhr vollautomatisch; wenn niemand anwesend ist, schalten sich alle Lampen automatisch aus. Dieses Projekt half Danfoss zudem, von der lokalen Regierung politische Vergünstigungen im Bereich Dekarbonisierung und grüner Lösungen zu erhalten.

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Der zweite Campus von Danfoss in Haiyan


Die von Bangqi intelligent gesteuerten Bereiche: Produktionswerkstatt | Verwaltungsgebäude | Kantinenrestaurant | Energiezentrum | Wohnheim für Mitarbeiter

Steuerungsart: DALI‑Steuerung


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Produktionsbereich der Werkstatt


Fallbeispiel 2: Umbau der „schwarzen Fabrik“ in Cixi

Die Fabrik war ursprünglich eine automatisierte Produktionslinie mit zwei Schichten und 24‑Stunden‑Betrieb; die Leuchten waren in zwei Typen unterteilt – 48 Watt und 150 Watt. Ziel des Umbaus war die Einführung einer Einzel‑Lampen‑Steuerung, zentraler Kontrolle sowie der Regelung, dass das Licht bei Anwesenheit von Menschen aufgeht und bei Maschinen aus bleibt. Im Rahmen dieses Projekts wurden die Leuchtenkreise neu strukturiert, Präsenzdetektoren an Schlüsselpositionen installiert, Arbeitsplätze in Zonen unterteilt und mithilfe von Software die Bewegungsrouten der Arbeiter simuliert – so leuchtet das Licht, wenn jemand an der Sonde vorbeigeht, und bleibt aus, wenn eine Maschine vorbeikommt. Der gesamte Umbau erfolgte schrittweise, jeweils eine Produktionslinie nach der anderen; innerhalb von etwa einem Monat wurden alle 17 Linien umgebaut. Das Projekt erhielt zudem die Aufmerksamkeit und Interviews der lokalen Regierung von Cixi sowie des chinesischen Staatsfernsehens. Nach dem Umbau konnte die Fabrik rund um die Uhr betrieben werden; Roboter übernehmen das Materialtransport‑ und Abholprozess, und in der Werkstatt gibt es nur noch Wartungs‑ und Instandhaltungspersonal; die Produktionskapazität stieg gegenüber früher um das 1,6‑fache.


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Umbaubereich: Spritzgusswerkstatt


Interaktive Fragen und Antworten

Im Rahmen der interaktiven Frage‑Antwort‑Runde beantwortete Herr Wu Weidi die vom Publikum geäußerten Fragen ausführlich:

Q1: Werden AGV‑Kleinroboter in schwarzen Fabriken häufig eingesetzt, um Energie zu sparen?

A: Ja, sie werden sehr häufig eingesetzt; die schwarze Fabrik in Cixi ist ein typisches Beispiel für die praktische Umsetzung. Sowohl die lokale Regierung als auch das chinesische Staatsfernsehen haben das Projekt besucht und berichtet. Nach dem Umbau kann die Fabrik rund um die Uhr robotergesteuert Material transportieren und abholen; in der Werkstatt gibt es keine regulären Arbeiter mehr, sondern nur noch Wartungs‑ und Instandhaltungspersonal; die Produktionskapazität ist gegenüber früher um das 1,6‑fache gestiegen – wirklich eine Steigerung von Qualität und Effizienz.


Q2: Was sind die wesentlichen Wettbewerbsvorteile der Bangqi‑Intelligent‑Beleuchtungssoftware?

A: Die Kernvorteile lassen sich in drei Punkten zusammenfassen:

1. Grafische Benutzeroberfläche – macht die komplexen Operationen industrieller Software so einfach wie die einer gewöhnlichen App; Befehle lassen sich per Drag‑&‑Drop oder durch einfaches Markieren von Bereichen einstellen.

2. Datenspeicherung, Rückverfolgbarkeit und Berichtsgenerierung – besonders wichtig für Fabrikleiter und Aktionäre: Wie viel Strom wurde jährlich eingespart? Wie ist der Betriebszustand jeder einzelnen Schaltung? All das lässt sich auf einen Blick erkennen.

3. Hohe Software‑Anpassungsfähigkeit – als inländisches, selbst entwickeltes Unternehmen hat Bangqi bereits das Kylin‑Betriebssystem angepasst und unterstützt gleichzeitig Linux‑ und Windows‑Umgebungen, sodass es den unterschiedlichen Einsatzanforderungen nationaler und internationaler Unternehmen gerecht wird.


Q3: Welche anderen Regionen neben Zhejiang bieten Förderungen für energetische Umbaumaßnahmen? Können die Systemberichte für politische Anträge verwendet werden?

A: Die Messfunktionen des Systems lassen sich mit Stromzählern kombinieren; die daraus generierten Daten können problemlos als unterstützende Dokumente für die Zertifizierung als „grüne Fabrik“ oder für Maßnahmen zur Energieeinsparung dienen. Die politischen Unterstützungsmaßnahmen variieren je nach Region – derzeit ist die Stadt Hefei am stärksten subventioniert (aufgrund ihres Bedarfs an Rechenzentren), gefolgt von Zhejiang; Guangdong, Wuhan und andere Gebiete befinden sich ebenfalls in der Umsetzung.

Er erwähnte als Beispiel das Projekt zur Sanierung des Pudong‑Softwareparks im Zhangjiang‑Komplex in Shanghai: Dort hatten ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung ausdrücklich den Wunsch nach politischen Vergünstigungen geäußert, was zeigt, dass die politischen Vorteile intelligenter Umbaumaßnahmen mittlerweile zu wichtigen Kriterien bei der Standortwahl und der Ansiedlung von Industrieparks geworden sind.


Schlusswort

Der heutige Salon bot eine systematische und praxisorientierte Darstellung des politischen Hintergrunds, des Lösungswerts, der Kernkonfiguration, der zonalen Szenarien sowie konkreter Fallbeispiele zur intelligenten Beleuchtung in Industriehallen. Von staatlichen Subventionen über Energieeinsparung und Kostenreduzierung bis hin zu Produktspezifikationen und Umsetzungsbeispielen zeigte Herr Wu Weidi anhand fundierter Branchenerfahrung und realer Datenberechnungen den enormen Wert der intelligenten Beleuchtung im industriellen Sektor für Beleuchtungsunternehmen und Fabrikmanager.

Anmerkung: Der vorliegende Artikel basiert auf der Tonmitschrift des Vortrags von Herrn Wu Weidi am 27. August 2026 im Rahmen des „Intelligenten Beleuchtungssystems in Industriehallen | Die ‚Subtraktions‘‑Logik der Fabrikbeleuchtung“‑Salons von Ming Class und wurde von Ming Class zusammengestellt und veröffentlicht.

Klicken Sie hier, um die Aufzeichnung des Kurses anzusehen

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