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Gerade jetzt: Ein börsennotiertes LED-Unternehmen hat eine US‑Steuererstattung in Höhe von 112 Millionen Yuan erhalten! Der Umsatz im ersten Halbjahr belief sich auf 2,867 Milliarden Yuan.

Quelle: China Light Aufrufe: 2660

Am Abend des 18. August veröffentlichte Leyard gleichzeitig zwei wichtige Mitteilungen.

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In jüngster Zeit haben mehrere börsennotierte Unternehmen Erstattungen von US‑Zöllen erhalten.

Auch Leyard gab bekannt, dass ihm US‑Zölle sowie Zinsen zurückerstattet wurden; die insgesamt zurückerstatteten Beträge entsprechen umgerechnet 112 Millionen RMB.

Laut der Mitteilung entschied der Oberste Gerichtshof der USA im Februar dieses Jahres, dass die vom US‑Regierung auf der Grundlage des International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) erhobenen Einfuhrzölle rechtlich nicht legitimiert sind, sodass die betreffenden Zollmaßnahmen von Anfang an unwirksam waren und bereits eingezogene Zölle vollständig erstattet sowie mit Zinsen verzinst werden müssen.

Seit dem 20. April hat das US‑Zoll- und Grenzschutzamt (CBP) offiziell mit der Rückzahlung begonnen.

Derzeit haben die im Konzernverbund enthaltenen Tochtergesellschaften von Leyard insgesamt 16,036 Millionen US‑Dollar an zurückgezahlten Zöllen erhalten, zuzüglich 523.900 US‑Dollar an Zinsen – zusammen also 16,5598 Millionen US‑Dollar. Umgerechnet zum mittleren Wechselkurs des Renminbi vom 18. August entsprechen diese Beträge rund 112 Millionen RMB.

Leyard erklärte, dass gemäß den einschlägigen Vorschriften der chinesischen Rechnungslegungsstandards die erhaltenen Steuererstattungen keine rückwirkende Anpassung früherer Jahresabschlüsse erforderlich machen.

Gleichzeitig bleibt der konkrete Einfluss dieser US‑Zollerstattungen und der damit verbundenen Zinsen auf das operative Ergebnis sowie das Nettogewinn pro Aktie von Leyard für das Jahr 2026 noch zu bestätigen, da ein Teil der Beträge möglicherweise gemeinsam mit Kunden von Leyard aufgeteilt werden muss.

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Ebenfalls am selben Abend veröffentlichte Leyard seinen Halbjahresbericht 2026. Im ersten Halbjahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 2,867 Milliarden RMB, was einem Rückgang von 18,34 % gegenüber dem Vorjahreshalbjahr und einem Anstieg von etwa 20 % gegenüber dem ersten Quartal 2026 entspricht; die Gesamtbruttomarge blieb auf einem gesunden Niveau von 30 %; das Nettogewinn pro Aktie belief sich auf 69,15 Millionen RMB, ein Rückgang von 59,74 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei wirkte sich der Wertverlust des US‑Dollars negativ aus, sodass die daraus resultierenden Währungsgewinne das Nettoergebnis um 38,72 Millionen RMB belasteten.

Leyard ist ein global tätiges Technologieunternehmen mit LED‑Display‑Technologie als Kernkompetenz. Durch organisches Wachstum und externe Akquisitionen hat das Unternehmen drei Hauptgeschäftsbereiche – intelligente Displays, KI und Raumcomputing sowie Kultur‑ und Tourismus‑Nachtausflüge – aufgebaut und eine koordinierte Entwicklungskette etabliert, die von der Forschung und Entwicklung zentraler Technologien über die Produktion bis hin zur Anwendung in unterschiedlichen Szenarien reicht.

Betrachtet man die einzelnen Geschäftsbereiche, so erwirtschaftete das Unternehmen im ersten Halbjahr im Bereich der intelligenten Displays einen Umsatz von 2,433 Milliarden RMB, ein Rückgang von 20,74 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum; die Bruttomarge lag bei 28,45 %, 2,38 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Davon entfielen 1,253 Milliarden RMB auf den Inlandsmarkt, ein Rückgang von 18,33 % gegenüber dem Vorjahr, und 1,180 Milliarden RMB auf den Auslandsmarkt, ein Rückgang von 23,16 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Produkte des Geschäftsbereichs intelligente Displays umfassen Kleinfeld‑LEDs, Micro‑LEDs, Vollfarbdisplays für Innen‑ und Außenbereiche, kreative Displaylösungen sowie Systemlösungen.

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(Bildquelle: Leyard‑Halbjahresbericht 2026)

Im ersten Halbjahr erzielte das Unternehmen im Bereich der Kultur‑ und Tourismus‑Nachtausflüge einen Umsatz von 266 Millionen RMB, ein Rückgang von 6,38 % gegenüber dem Vorjahr; die Bruttomarge lag bei 26,17 %, etwa 3 Prozentpunkte höher als im Vorjahr.

Der Geschäftsbereich Kultur‑ und Tourismus‑Nachtausflüge bündelt die Stärken der unternehmenseigenen Tochtergesellschaften im Bereich kreativer Inhaltsentwicklung mit den Kompetenzen der Beleuchtungssparte in Sachen qualitätsorientierter Bauausführung und Systemintegration, um immersive und interaktive touristische Erlebnisse sowie kulturelle und künstlerische Darbietungen zu schaffen.

Im ersten Halbjahr erzielte das Unternehmen im Bereich KI und Raumcomputing einen Umsatz von 159 Millionen RMB, ein Anstieg von 7,41 % gegenüber dem Vorjahr; die Bruttomarge lag bei 59,54 %, etwa 8 Prozentpunkte höher als im Vorjahr, wobei dieser Geschäftsbereich seit Langem die höchsten Margen und Gewinnquoten des Unternehmens aufweist.

Es wird berichtet, dass Leyard im Jahr 2017 die Nordamerika‑Tochter Natural Point zu 100 % übernommen hat und damit deren weltweit führende optische Motion‑Capture‑Technologie OptiTrack erworben hat, um darauf aufbauend den Geschäftsbereich KI und Raumcomputing zu entwickeln.

Das Unternehmen setzt gezielt auf neue Wachstumsfelder und arbeitet gemeinsam mit Partnern aus der Industriekette an der Erforschung neuer Technologien wie LiFi‑Optik‑Kommunikation, Glas‑Basistechnologien (POG/COG) sowie Quantenpunkt‑Technologien, treibt die Validierung verschiedener Micro‑LED‑Technologiestrategien voran und erkundet neue Anwendungsbereiche; zugleich wurde eine Kooperation mit dem 27. Institut der Chinesischen Akademie für Elektrotechnik vereinbart, um gemeinsam die Entwicklung und Umsetzung von Technologien zur Sicherheit im niedrigem Luftraum sowie zur Bekämpfung unbemannter Drohnen voranzutreiben.

Im Bereich der industriellen Investitionen hat Leyard durch Beteiligung an Saphlux gemeinsam halbpolares Galliumnitrid sowie NPQD‑Quantenpunkte für großformatige kommerzielle Displays und AR‑Mikrodisplays erforscht und vorangetrieben; im Berichtszeitraum investierte das Unternehmen außerdem in Unternehmen, die sich auf große KI‑Modelle spezialisiert haben, um seine intelligenten Display‑Systeme, die kreative Content‑Produktion im Kultursektor, virtuelle digitale Avatare sowie interaktive Bewegungserfassung weiter zu innovieren und zu verbessern; zudem hat das Unternehmen gemeinsam mit professionellen Investmentgesellschaften in hochwertige Projekte der kommerziellen Raumfahrt investiert, um die gesamte Ökosystemstruktur der Technologieindustrie weiter zu vervollständigen.

Leyard erklärte, dass diese strategischen Maßnahmen im Hinblick auf die gegenwärtigen Entwicklungsengpässe des Marktes als vorausschauende Planung für die langfristige Entwicklung gedacht sind und dazu beitragen, den technischen Wissensschatz zu stärken sowie die Anwendungsgrenzen zu erweitern. Allerdings hängen die tatsächlichen Effekte dieser Initiativen von Faktoren wie Forschungs‑ und Entwicklungsfortschritt, Markteinführung und Tiefe der Zusammenarbeit ab, sodass gewisse Unsicherheiten bestehen bleiben.

Im Halbjahresbericht wurde zudem eine Preiserhöhung erwähnt. Im ersten Halbjahr führte das Unternehmen gleichzeitig bei den meisten seiner LED‑Display‑Produkte eine Preisanhebung von 3 % bis 15 % durch, um den steigenden Kosten durch anhaltende Rohstoffpreise zu begegnen.

Zudem hob Leyard hervor, dass das Unternehmen durch vielfältige Maßnahmen kontinuierlich die Effizienz im Konzern steigert, unnötige Ausgaben reduziert und die Mittelverwendung präziser ausrichtet:

(1) Das Unternehmen hat ein systematisches Leistungsbewertungssystem für alle Mitarbeiter eingeführt, um die persönlichen Interessen der Beschäftigten eng mit der Unternehmensentwicklung zu verknüpfen.

(2) Im Rahmen der Kerngeschäftsprozesse wurde das Funktions‑ und Organisationsmodell optimiert: überflüssige Abteilungen und doppelte Positionen wurden zusammengelegt, die Managementebenen reduziert und die Entscheidungs‑ sowie Umsetzungseffizienz gesteigert.

(3) Im Berichtszeitraum wurden einige ungenutzte Büroflächen gekündigt, um die Mietkosten weiter zu senken; gleichzeitig wurde die Produktionskapazität neu ausgerichtet: in Fabriken mit hohen Kosten und geringer Auslastung wurden Produktionsumstellungen, Lagerverlagerungen sowie die Auflösung von Anlagevermögen durchgeführt.

(4) Bei Tochtergesellschaften oder Geschäftseinheiten mit anhaltenden Verlusten und geringen Verbesserungsaussichten wurden Integrations‑ oder Liquidationsmaßnahmen eingeleitet (Schließung, Umwandlung, Rückzug), während gleichzeitig Warnsysteme und Korrekturmechanismen für mangelnde Profitabilität weiter verfeinert wurden, um Ressourcen gezielt auf Kern‑ und Qualitätsbereiche zu lenken.



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