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2,1 Milliarden, 795 Millionen, 285 Millionen … Ende September befanden sich diese Straßenleuchten- und Beleuchtungsprojekte noch in der Ausschreibung.

Quelle: China Light Aufrufe: 2196

Der September neigt sich dem Ende zu, und der Nationalfeiertag steht vor der Tür. Im ganzen Land sind noch mehr als ein Dutzend Städte damit beschäftigt, für dasselbe Vorhaben Geld auszugeben: den Austausch von Straßenleuchten.

In der Bezirksregierung Gangbei von Guigang in Guangxi beläuft sich der geschätzte Gesamtauftragswert des zweiten Bauabschnitts eines 5,5G‑integrierten Smart‑Pole‑Projekts auf 2,1 Milliarden Yuan. In der Stadt Chaohu in Anhui beginnt der 20‑jährige Betriebsrecht‑Vertrag für 15.554 Straßenleuchten bei 795 Millionen Yuan. In Yuechi, Sichuan, werden 5.700 Straßenleuchten zum Startpreis von 285 Millionen Yuan versteigert. Hinzu kommen zahlreiche EMC‑Managed‑Umrüstungsprojekte in Xinjiang, Jiangxi, Shanxi, Jiangsu, Shandong und Tianjin, die gleichzeitig öffentlich ausgeschrieben werden – der Markt für Beleuchtungsprojekte im September ist offensichtlich wieder voll in Schwung gekommen.

I. Übertragung von Straßenleuchten‑Betriebsrechten

Beide genannten Projekte folgen dem Modell der öffentlichen Versteigerung bestehender Straßenleuchten‑Betriebsrechte.

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II. Energieeffiziente Umrüstung von Straßenleuchten + Energiemanagement

Diese Projektgruppe ist am zahlenmäßig stärksten vertreten; das grundlegende Konzept ist überall gleich: Umrüstung auf LED‑Leuchten, Installation von Einzelleuchten‑Steuerungen sowie Anbindung an eine intelligente Beleuchtungsplattform. Der Zuschlagsnehmer übernimmt anschließend für 8 bis 10 Jahre den Betrieb, begleicht die Stromrechnungen und kümmert sich um Wartung und Instandhaltung – nach Ablauf der Laufzeit erfolgt die Übergabe.

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III. Bau und Beschaffung von Intelligenz‑Straßenleuchten und -masten

Das größte Einzelprojekt dieses Monats ist der zweite Bauabschnitt des 5,5G‑integrierten Smart‑Pole‑Projekts in der Bezirksregierung Gangbei von Guigang, Guangxi. Das Projekt wurde am 22. September veröffentlicht; der geschätzte Auftragswert beträgt 2,1 Milliarden Yuan. Geplant sind 21.000 intelligente, integrierte Straßenleuchten mit Huawei‑LampSite‑X‑5,5G‑Mikro‑Stations‑Modulen. Jeder Mast ist 14 Meter hoch und vereint Funktionen wie intelligente Beleuchtung, 5G‑A‑Basisstation, windbetriebene Lichterzeugung, dezentrale Energiespeicherung, Videoüberwachung sowie Ladestationen – zudem ist jeweils ein 10‑kW‑Kraftwerk eingebaut. Die Bauzeit beträgt 1.826 Kalendertage; die Finanzierung erfolgt vollständig durch Eigenmittel des Unternehmens. Ausschreibender Träger ist die Guangxi Haiyu Micro‑Electric New Energy Technology Development Co., Ltd.

Der erste Bauabschnitt dieses Projekts (23.000 Leuchten, geschätzt 2,3 Milliarden Yuan) wurde bereits zuvor ausgeschrieben; zusammen überschreitet das Gesamtvolumen beider Abschnitte die Marke von 4 Milliarden Yuan.

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IV. Landschaftsbeleuchtung und Nachtbild‑/Landschaftsbeleuchtung

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Einige bemerkenswerte Signale

1. Das 2,1‑Milliarden‑Yuan‑Projekt in Guigang unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen staatlichen Beschaffungen: Der ausschreibende Träger ist ein privates Unternehmen, das sämtliche Mittel selbst aufbringt. Der geschätzte Preis pro Leuchte liegt bei etwa 100.000 Yuan; das Verkaufsargument sind die integrierten Huawei‑5,5G‑Mikro‑Stations‑Module, kombiniert mit Windenergie und Energiespeicherung. Bei solchen „Neuenergie‑+‑Telekommunikation‑+‑Beleuchtung“-Paketen hängt die Rentabilität des Geschäftsmodells entscheidend davon ab, ob die Erlöse aus der Vermietung von 5G‑Basistationen sowie aus Ladestellen und weiteren Nebengeschäften tatsächlich ausreichen. Unternehmen, die sich für dieses Projekt interessieren, sollten daher besonders auf die konkrete Umsetzung und den tatsächlichen Fortschritt achten – nicht nur auf die geschätzten Kosten.

Zudem wurde das Unternehmen erst im April 2025 gegründet, mit einem eingetragenen Kapital von 19,13 Millionen Yuan. Der Ausschreibende verfügt weder über eine bisherige Geschäftstätigkeit noch über entsprechende Versicherungsbeiträge; sowohl die finanzielle Stärke als auch die Fähigkeit zur ordnungsgemäßen Erfüllung der Vertragspflichten bleiben daher stark ungewiss. Für die Beleuchtungsbranche gilt: Eine sorgfältige und vorsichtige Beobachtung ist geboten.

2. Die Übertragung von Betriebsrechten nimmt zunehmend an Bedeutung zu. In Chaohu startet die Versteigerung bei 795 Millionen Yuan, in Yuechi bei 285 Millionen Yuan. Die Regierung setzt nicht mehr allein auf die reine Beschaffung von Geräten, sondern packt bestehende Straßenleuchten als Vermögenswerte zusammen und vergibt 20‑jährige Betriebsrechte – so kann privates Kapital Ladestationen, Werbung und Überwachungssysteme betreiben. Dies bietet Chancen für Unternehmen, die bereits ähnliche Projekte realisiert haben und über entsprechende Betriebskompetenz verfügen; zugleich bedeutet es jedoch hohe Kapitalbindung und lange Amortisationszeiten – vor der Teilnahme an der Ausschreibung sollte daher alles genau durchgerechnet werden.

3. Intelligenz ist längst zum Standard geworden und kein zusätzlicher Bonus mehr. So sieht das 75‑Millionen‑Yuan‑Projekt in Guanghan vor, 2.368 multifunktionale Smart‑Masten auszutauschen; in Nantong wurden separat 1,63 Millionen Yuan für Einzelleuchten‑Steuerungen bereitgestellt – ein klares Zeichen dafür, dass der Markt für Backend‑Steuerung und Plattformlösungen weiterhin stark wächst.

Alle oben genannten Informationen stammen aus öffentlichen Bekanntmachungen auf regionalen Plattformen für öffentliche Aufträge sowie auf den Websites der staatlichen Beschaffungsbehörden. Details zu den Projekten, Qualifikationsanforderungen und Zeitplänen richten sich nach den Originalbekanntmachungen und Ausschreibungsunterlagen der jeweiligen Plattformen. Vor der Teilnahme an einer Ausschreibung empfiehlt es sich, jeweils die aktuellsten Angaben auf der entsprechenden Plattform zu prüfen – einige Projekte könnten verspätet beginnen, Änderungen unterliegen oder weitere Klärungen erfordern.



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