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Eilmeldung: Leyard erhält erneut eine hohe Strafe wegen Ausschreibungs‑ und Angebotsmanipulation – wie lässt sich das Unternehmensimage wiederherstellen?

Quelle: China Light Aufrufe: 1128



Breaking News: Leyard wurde wegen Ausschreibungsbetrugs und Preisabsprachen von der Teilnahme an militärischen Beschaffungen im gesamten Militär suspendiert.

Zweimal innerhalb von vier Monaten auf der schwarzen Liste – was ist nur mit diesem führenden Anbieter von LED‑Displays los?

Am 22. August veröffentlichte das Militärische Beschaffungsportal eine Mitteilung zur Suspendierung von Lieferanten: Leyard wurde aufgrund von Ausschreibungsbetrug und Preisabsprachen von der Teilnahme an militärischen Beschaffungen für Materialien, Bauarbeiten und Dienstleistungen im gesamten Militär ausgeschlossen. Die Suspendierung gilt landesweit; zuständig ist die Beschaffungsabteilung der Logistik‑ und Unterstützungstruppen.

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Bemerkenswert ist, dass dies bereits das zweite Mal in diesem Jahr ist, dass Leyard vom Militärischen Beschaffungsportal suspendiert wurde. Bereits am 30. April dieses Jahres war Leyard wegen ähnlicher Verstöße ebenfalls landesweit von der Teilnahme ausgeschlossen worden. Zwischen den beiden Suspendierungen liegen weniger als vier Monate; zudem unterscheiden sich die jeweiligen Verstoß‑Aktennummern sowie die bevollmächtigten Vertreter – höchstwahrscheinlich handelt es sich also um mindestens zwei unterschiedliche Fälle von Ausschreibungsbetrug und Preisabsprachen.

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Die Bekanntmachung weist zudem darauf hin, dass ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Suspendierung auch die Rechte der gesetzlichen Vertreter von Leyard, der natürlichen Personen‑Aktionäre sowie aller anderen Unternehmen, die von diesen kontrolliert oder verwaltet werden, bei der Teilnahme an entsprechenden militärischen Beschaffungsaktivitäten eingeschränkt sind. Darüber hinaus drohen dem Unternehmen weitere Maßnahmen wie Korrekturauflagen und Geldbußen.

Nach Ansicht von Lao Hong sind zwei Suspendierungen binnen vier Monaten wegen Ausschreibungsbetrugs und Preisabsprachen kein Zufall, sondern ein deutliches Indiz dafür, dass das Unternehmen im Bereich der Compliance‑Management‑Systeme bei militärischen Beschaffungen gravierende strukturelle Mängel aufweist. Ausschreibungsbetrug und Preisabsprachen gehören zu den besonders streng überwachten Verstößen im militärischen Beschaffungswesen; wer dagegen verstößt, riskiert hochgradige Kredit‑Sanktionen sowie weitreichende Marktausschlüsse. Noch besorgniserregender: Auch verbundene Unternehmen sind betroffen – das bedeutet, dass das Problem nicht allein bei Leyard liegt, sondern potenziell auch andere Geschäftsbereiche betrifft, die unter dessen Kontrolle stehen oder von ihm verwaltet werden.

Darüber hinaus stellt Lao Hong fest, dass der militärische Beschaffungsmarkt zwar nicht zu den wichtigsten Einnahmequellen von Leyard gehört, doch die beiden Suspendierungen zusammen hinterlassen nachhaltige Spuren in der Marken‑ und Compliance‑Image‑Bewertung des Unternehmens. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs in der LED‑Branche müssen Unternehmen in Bereichen wie Angebots‑Compliance, Vor-Ort‑Management und Genehmigungsverwaltung noch strengere interne Prüfmechanismen etablieren – sonst könnten sich ähnliche Probleme erneut wiederholen.

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Über den Autor Hong Bing:

Hong Bing ist derzeit Chefredakteur der offiziellen Websites des Chinesischen Verbands für Beleuchtungstechnik – China Light Net und Agricultural Lighting Net –, geschäftsführender Leiter der Ming Classroom, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitsausschusses für Talentförderung des Chinesischen Verbands für Beleuchtungstechnik, Generalsekretär des Fachkomitees für Agrarbeleuchtung des Verbands sowie Generalsekretär des Alumni‑Vereins für Beleuchtungstechnik der Fudan‑Universität und Mitglied des Vorstands der Ökosystem‑Alumni‑Gruppe der CEIBS. Er schloss 1991 sein Studium am Institut für Lichtquellen und Beleuchtungstechnik der Fudan‑Universität ab, erwarb 2003 einen Master of Business Administration an der CEIBS und war anschließend in Forschung, Produktentwicklung und Marketing bei renommierten Unternehmen wie dem Chinesischen Baumaterialien‑Institut, Panasonic, GE und OSRAM tätig. 2008 erhielt er den Siemens Global Top Plus Award sowie den Siemens China Excellence Award, 2009 gründete er China Light Net.

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