Ist der Gesamtbetrag der finanziellen Subventionen für LED-Beleuchtungsprodukte geringer als der für Energiesparlampen?
Ein Reporter erfuhr kürzlich von einer relevanten Quelle, dass der gemeinsam von der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission und dem Finanzministerium ausgearbeitete Finanzsubventionsplan für LED-Beleuchtungsprodukte möglicherweise bereits Ende des Jahres bekannt gegeben wird.
Die Quelle enthüllte, dass die Finanzsubventionsmethode für LED-Beleuchtungsprodukte dem Subventionsformat für Energiesparlampen folgen wird, wobei durch Ausschreibungen Hersteller und Lieferpreise ausgewählt werden. Nur die Produkte der erfolgreichen Bieter kommen für eine gewisse finanzielle Subvention auf der Grundlage des vereinbarten Zuschlagspreises in Frage. Die Subventionsempfänger könnten weiterhin in zwei Kategorien unterteilt werden: Großabnehmer und städtisch-ländliche Bewohner. Dabei wird die Subventionsintensität für städtisch-ländliche Bewohner die für Großabnehmer übersteigen.
Die Quelle erklärte, dass diese Subvention in ihrer Intensität begrenzt ist und der Gesamtbetrag der Subvention geringer ist als der für Energiesparlampen.
Die im Jahr 2008 veröffentlichten „Vorläufigen Maßnahmen zur Verwaltung der Finanzsubventionsfonds für die Förderung hocheffizienter Beleuchtungsprodukte" legen fest, dass die Unternehmen, die hocheffiziente Beleuchtungsprodukte fördern, sowie deren vereinbarten Lieferpreise durch Ausschreibung bestimmt werden. Der Staat führt eine einheitliche Ausschreibung durch und gibt auf Grundlage der Ausschreibungsergebnisse die gewinnenden Unternehmen, die hocheffizienten Beleuchtungsprodukte und die entsprechenden vereinbarten Lieferpreise öffentlich bekannt.
Dabei gewährt die Zentralregierung für jedes hocheffiziente Beleuchtungsprodukt, das von Großabnehmern erworben wird, einen Zuschuss von 30 % des vereinbarten Lieferpreises; für jedes hocheffiziente Beleuchtungsprodukt, das von städtischen und ländlichen Bewohnern erworben wird, gewährt die Zentralregierung einen Zuschuss von 50 % des vereinbarten Lieferpreises.
Diese Person erklärte, dass der Plan für die finanzielle Subventionierung von LED-Beleuchtungsprodukten im Juli-August begonnen habe, Meinungen von Herstellern von LED-Beleuchtungsprodukten einzuholen. Derzeit ist der inländische LED-Beleuchtungsmarkt schwach, und die Branche hofft, dass die Subventionspolitik vor der Branchenflaute im ersten Quartal des nächsten Jahres eingeführt werden kann, um den Markt anzukurbeln. Die Branche hat sich im Wesentlichen darauf geeinigt, dass die Subventionspolitik frühestens Ende dieses Jahres und spätestens Anfang nächsten Jahres eingeführt wird; der konkrete Zeitpunkt der Politikeinführung steht jedoch noch nicht fest.
Chen Yansheng, Vorsitzender der China Association of Lighting Electrical Appliances, ist der Ansicht, dass die Subventionierung von LED-Beleuchtungsprodukten ein schrittweiser Entwicklungsprozess sein wird. Zu diesem Zeitpunkt Subventionspolitiken für LED-Beleuchtungsprodukte einzuführen, wird für die Branche eher eine leitende Rolle spielen. Die Subventionen werden anfangs nicht zu umfangreich sein, und die zuständigen Behörden sollten den Umfang und die Intensität der Subventionen schrittweise auf Grundlage der Umsetzungsergebnisse der Subventionspolitik erweitern.
Branchenspezialisten schlagen vor, dass vor der Einführung von Subventionspolitiken zunächst die Standards – wie etwa welche Produkte gefördert werden und welche technischen Anforderungen an die Produkte gestellt werden – der Öffentlichkeit bekannt gegeben werden sollten, um die Subventionen transparenter zu gestalten. Der Umfang der Subventionen für LED-Beleuchtungsprodukte sollte LED-Downlights, LED-Strahler und LED-Röhrenlampen usw. umfassen. Die Helligkeit der gesamten Leuchte sollte über 80 Lumen liegen, was der Gewährleistung der Gesamtqualität des Produkts förderlicher ist.