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Osrams neue LED-Scheinwerfer-Prototypen verleihen Autos „helle Augen"

Quelle: OFweek半导体照明网 Aufrufe: 5300

Auf dem Internationalen Symposium für Automobilbeleuchtung (ISAL), das vom 26. bis 28. September 2011 in Darmstadt, Deutschland stattfand, wird Osram Opto Semiconductors zwei neue LED-Scheinwerfer-Prototypen vorstellen: den OSLON Black Flat und den OSRAM OSTAR Headlamp Pro. Beide Prototypen verwenden völlig neue Chip- und Gehäusetechnologien und sind beide mit Keramikkonvertern ausgestattet. Gleichzeitig bieten sie viele Vorteile, darunter eine hohe Lichtausbeute auch bei hohen Strömen, ein gleichmäßiges Lichtbild, thermische Stabilität und ein ausgezeichnetes Kontrastverhältnis.


  Als „Augen" eines Autos benötigen Scheinwerfer äußerst flexible Lichtquellen. Diese Quellen müssen nicht nur zuverlässig sein und unter allen Sicht- und Fahrbedingungen die passende Lichtmenge liefern, sondern auch verschiedene Funktionen erfüllen und auf ständig wechselnde Umgebungsbedingungen reagieren, einschließlich der hohen Temperaturen, die durch den Scheinwerfer selbst entstehen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, hat Osram zwei völlig neue LED-Prototypen entwickelt: den OSLON Black Flat und den OSRAM OSTAR Headlamp Pro.

LED照明


  Der OSLON Black Flat (links) und der OSRAM OSTAR Headlamp Pro (rechts) vereinen völlig neue Technologie mit völlig neuer Funktionalität und erfüllen alle Anforderungen von Scheinwerfersystemen in vollem Umfang.


  OSLON Black Flat ist das neueste Mitglied der OSLON Black-Serie, ausgestattet mit einem Keramikkonverter und einem QFN-Gehäuse (Quad Flat No Leads). Der typische Wärmewiderstand dieses Produkts beträgt 5 K/W und liegt damit 20 % unter dem anderer Mitglieder der Black-Serie. Da der Wärmeausdehnungskoeffizient des speziell gefertigten Materials mit dem der Metallkernplatte übereinstimmt, bedeutet das schwarze Gehäuse hohe Stabilität. Diese brandneue LED benötigt keine Linse, sodass das emittierte Licht sehr nahe an die Lichtleiterplatte u. ä. eingekoppelt werden kann. Darüber hinaus sind ihre Pads identisch mit denen, die in der gesamten Produktserie verwendet werden, sodass selbst mit einem ungefähr gleichen Leiterplattendesign die Lichtleistung deutlich gesteigert werden kann. Dieses neue Produkt hat eine Antriebsleistung von 2,3 W, einen Betriebsstrom von 700 mA und erreicht einen typischen Lichtstrom von 190 lm.


  OSRAM OSTAR Headlamp Pro erfüllt zahlreiche Anforderungen hinsichtlich Leistung und Anpassungsfähigkeit an Umgebungsbedingungen und bietet im Vergleich zur Vorgängerversion ein gleichmäßigeres Lichtmuster, eine bessere thermische Stabilität und eine höhere Helligkeit. Diese 20 x 20 mm Hochfluss-LED ist in mehreren Versionen mit 2 bis 5 Chips erhältlich.


  Mit der brandneuen OSTAR-Lösung können Scheinwerferhersteller mit erheblichen Kostensenkungen rechnen – weniger Investition für höhere Leistung. Durch den Einsatz von Chips, die einzeln oder in Reihe gesteuert werden können, lässt sich die AFS-Funktion (Adaptive Frontlighting System) realisieren, wodurch Konfigurationen ermöglicht werden, die Matrix-Chip-Lösungen erlauben. Der typische Lichtstrom eines einzelnen Chips beträgt etwa 250 lm (Betriebsstrom 1 A), woraus sich entsprechend ableiten lässt, dass die 5-Chip-Version einen Lichtstrom von etwa 1250 lm aufweist; der Wärmewiderstand der 5-Chip-Version beträgt 2,1 K und liegt damit ebenfalls um 0,5 K unter dem des Vorgängermodells.


  Peter Knittl, Automotive LED Director bei der deutschen Zentrale von OSRAM Opto Semiconductors, ist zuversichtlich: „Diese beiden Prototypen vereinen brandneue Technologie und brandneue Funktionen in einem Gerät und erfüllen alle Anforderungen von Scheinwerfersystemen vollständig – daher sind sie für alle Fahrzeugmodelle äußerst attraktiv und einfach zu vermarkten und zu verwenden." Alle Prototypen basieren auf der UX:3-Chiptechnologie und erreichen eine hohe Lichtleistung bei hohen Strömen. Die Keramikkonverter, mit denen sie ausgestattet sind, sorgen für die Gleichmäßigkeit des Lichtmusters. Mithilfe fortschrittlicher Gehäusetechnologie werden die Chips direkt im Reflektor verpackt, sodass im Lichtmuster klare Hell-/Dunkel-Grenzen erzeugt werden können, was zu sehr guten Kontrastverhältnissen führt. All diese Eigenschaften belegen eindeutig, dass diese beiden LEDs ideale Lichtquellen für hocheffiziente Scheinwerfer sind. Erste Muster beider Prototypen sind jetzt verfügbar; die Markteinführung ist für das dritte Quartal 2012 geplant.

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