Großes Ereignis! Die Generalverwaltung hat bekanntgegeben: Bei mehreren namhaften Beleuchtungsunternehmen wurden die CCC-Zertifikate widerrufen.
Am 7. August veröffentlichte die Staatliche Behörde für Marktaufsicht offiziell das amtliche Mitteilungsdokument Guoshi Jian Ren Zheng Fa [2026] Nr. 101 – „Mitteilung der Staatlichen Behörde für Marktaufsicht über die Ergebnisse der Stichprobenprüfung zur Gültigkeit von Zertifizierungen im Jahr 2025 (für Produkte aus dem Verzeichnis der obligatorischen Produktzertifizierung)“.

Der Mitteilung zufolge führte die Behörde in den Bereichen der obligatorischen Produktzertifizierung – darunter Ventilatoren, Spielzeug, Nutzfahrzeuge, Elektrokabel und -leitungen sowie Beleuchtungsgeräte – eine Stichprobenprüfung zur Überprüfung der Zertifizierungsgültigkeit bei insgesamt 2.483 Chargen durch; die Abdeckung der zertifizierenden Stellen lag bei 41,18 %. Diese Prüfung gilt als die umfassendste spezielle Aufsicht zur Zertifizierungsgültigkeit der letzten Jahre.
Die zertifizierenden Stellen haben gemäß den einschlägigen Vorschriften gegen insgesamt 764 zertifizierte Hersteller und Produkte, die nicht den Anforderungen entsprachen, die Rücknahme von CCC‑Zertifikaten angeordnet.
Unter ihnen wurden im Bereich der Beleuchtung 28 zertifizierte Unternehmen mit entzogenen Zertifikaten erfasst, darunter zahlreiche namhafte chinesische LED‑Beleuchtungsmarken sowie kleine und mittlere Unternehmen. Die betroffenen Produkte decken sämtliche gängigen kommerziellen und privaten LED‑Kategorien ab: Einbau‑LED‑Leuchten, LED‑Downlights, LED‑Schienenstrahler, tragbare LED‑Tischlampen, fest installierte LED‑Flachlampen, LED‑Deckenleuchten sowie Industrie‑ und Lagerbeleuchtung.
Bei dieser Stichprobe zeigten sich folgende häufige Mängel bei Beleuchtungsprodukten – zugleich handelt es sich um langfristige, branchenweite Schwachstellen:
- Die Querschnitte der Innen- und Außenverdrahtung entsprechen nicht den Normen; zudem weisen die Verdrahtungsstrukturen konstruktionsbedingte Mängel auf, was leicht zu Kabelüberhitzung, Brandgefahr und elektrischen Schlag führen kann.
- Der Berührungsschutz, die Isolierung, der Kriechabstand sowie der elektrische Abstand entsprechen nicht den nationalen Sicherheitsnormen für Leuchten.
- Produktkonstruktion, Erdungsvorschriften und Staub‑ sowie Wasserdichtigkeitsklassen erreichen nicht die vorgeschriebenen Zertifizierungsstandards.
- Wesentliche Kennzeichnungen fehlen; Angaben zu Spezifikationen und Parametern sind ungenau oder nicht standardkonform.
- Elektromagnetische und sicherheitstechnische Parameter wie Oberschwingungsstrom, Isolationswiderstand und Berührungsspannung liegen über den zulässigen Grenzwerten.
Die Staatliche Behörde für Marktaufsicht erklärte, dass gemäß den einschlägigen Bestimmungen für jene Produkte, bei denen schwerwiegende Mängel festgestellt und die entsprechenden Zertifikate widerrufen wurden (siehe Anhang), die zertifizierenden Stellen innerhalb von sechs Monaten keine neuen Zertifizierungsanträge für diese Produkte mehr annehmen dürfen.
Anhang: Informationen zu den widerrufenen obligatorischen Produktzertifikaten
Die obligatorische CCC‑Zertifizierung stellt die unterste Sicherheitsgrenze dar, die für das Inverkehrbringen von Beleuchtungsprodukten erforderlich ist. Noch wichtiger ist jedoch: Die CCC‑Zertifizierung endet nicht mit der Erteilung des Zertifikats; sie bedeutet vielmehr eine langfristige Prüfung der fortlaufenden Konformität nach der Zertifizierung. Regelmäßige Werksinspektionen, Nachkontrollen nach der Zertifizierung sowie stichprobenartige Prüfungen zur Zertifizierungsgültigkeit gehören heute zum Standard. Die aktuelle landesweite, groß angelegte Rücknahme von Zertifikaten sendet ein klares Signal der regulatorischen Kontrolle: Das Zeitalter laxer Qualitätsstandards ist endgültig vorbei. Alle Unternehmen der Beleuchtungsproduktion, des Vertriebs und des Anlagenbaus werden daher dringend dazu angehalten, proaktiv interne Compliance‑Prüfungen durchzuführen und die CCC‑Standards tief in ihre Produktentwicklung zu integrieren, um eine konforme Geschäftsführung sicherzustellen.