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Die nächste Generation von Outdoor-LED‑Leuchten: Wie lassen sich hohe Lichtausbeute und niedrige Blaulichtemission miteinander vereinen?

Quelle: China Light Aufrufe: 2184



Hallo zusammen, hier ist Lao Hong über Licht

Heute sprechen wir über ein Thema, das gerade die Branchenlandschaft still und leise verändert – der nächste Wettbewerb im Bereich der Außen-LED‑Beleuchtung sucht nach einem Gleichgewicht zwischen hoher Lichtausbeute und niedrigem Blaulichtanteil.

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Zunächst zum Hintergrund: In den vergangenen gut zehn Jahren ist die Außenbeleuchtung rasant gewachsen – alles drehte sich um eines: Helligkeit. Kaltweiße LEDs mit hohen Farbtemperaturen und starkem Blaulicht erhellten die nächtlichen Städte; die Effizienz stieg zwar, doch damit kamen auch Probleme. Blaues Licht hemmt die Melatoninproduktion und stört den menschlichen Schlaf‑Rhythmus; für nachtaktive Lebewesen kann es sogar katastrophale Folgen haben. So hat etwa die britische Kommunalverwaltung 4000K‑Kaltweißlicht vollständig ausgemustert, Brasilien hat die NBR‑5101‑Norm überarbeitet und die Berücksichtigung ökologischer Lichtverschmutzung verpflichtend eingeführt, während die EU und die USA in ökologisch sensiblen Gebieten die Nutzung von Lichtquellen mit hohen Farbtemperaturen einschränken. Die CIE veröffentlichte 2025 eine spezielle Stellungnahme, in der sie die gesundheitlichen und ökologischen Risiken einer nächtlichen Beleuchtung mit hohem Blaulichtanteil klar benennt.

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Um ehrlich zu sein: Das Thema „niedriges Blaulicht“ hat sich längst vom reinen Verbraucherkonzept des Augenschutzes im Innenbereich zur globalen Compliance‑Sprache der Außenbeleuchtung entwickelt. Wenn Sie nicht darauf setzen, wird der Markt Sie aussortieren.

Doch die Branche steht seit Langem vor einem Dilemma: Niedrige Farbtemperaturen und geringer Blaulichtanteil gehen oft mit einem Verlust an Lichtausbeute einher. Viele sogenannte „warmweiße“ Produkte senken lediglich die Farbtemperatur auf 2700K, während die schädlichen Spitzenwerte des Blaulichts weiterhin bestehen – letztlich handelt es sich dabei nur um eine psychologische Beruhigung für die Nutzer. Echte Lösungen mit niedrigem Blaulicht müssen vielmehr den entscheidenden Kennwert „Blaulicht‑Verhältnis“ berücksichtigen.

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In diesem Moment weist Manlux aus dem Silicon Valley einen neuen Weg. Ihre Eco‑Amber‑Serie erreicht bei einer extrem warmen Farbtemperatur von 1800K ein Blaulicht‑Verhältnis von unter 1 %, bei gleichzeitig 165 bis 175 Lumen pro Watt. Was bedeutet das? Hier liegt tatsächlich eine „ökologisch verträgliche Lichtquelle“ vor, die sowohl niedriges Blaulicht als auch hohe Effizienz vereint. Zudem sind die 5050PLUS‑Lötflächen mit gängigen Industriestandards kompatibel; bei 2W‑Ansteuerung erreicht die Lichtausbeute das Niveau von 1W bei anderen Herstellern, der Einsatz von LED‑Chips lässt sich um 30 % reduzieren, was die Kosten um rund 25 % senkt. Lao Hong ist der Ansicht, dass dieser Durchbruch von großer Bedeutung ist: Er beweist, dass die industrielle Massenproduktion von niederblaulichtiger Außenbeleuchtung nun technisch realisierbar ist.

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Noch wichtiger: Die Eco‑Amber‑Reihe deckt den gesamten Farbtemperaturbereich von 1800K bis 2700K sowie den Ra‑Index von 70 bis 90 ab. Für Leuchtenhersteller bedeutet dies, dass dieselben LED‑Chips für kommunale Straßen, Schildkröten‑Schutzgebiete, kulturelle Nachtaktivitäten oder Campus‑Gehwege verwendet werden können – ohne separate Formen für jede Anwendung. Im Naturschutzgebiet sorgt eine präzise Abstimmung auf 2200K für den Schutz nachtaktiver Arten; auf belebten Fußgängerzonen liefert die warme 2700K‑Beleuchtung eine Gesamtlichtausbeute von über 215 Lumen pro Watt. So lässt sich beides optimal vereinen.

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Apropos hohe Lichtausbeute: Manlux positioniert sich als „Leader in hoher Effizienz“. 2026 werden zwei neue Produkte vorgestellt: XPH3030‑245B – mit Standard‑3030‑Gehäuse und einer Ansteuerung von 1W, die über 246 Lumen pro Watt liefert; sowie 5050PLUS‑260G – bei 1W erreicht die Lichtausbeute bereits 276 Lumen pro Watt, bei 2W bleiben es immer noch 266 Lumen pro Watt, was einer Leistungssteigerung von 10 % gegenüber vergleichbaren Produkten entspricht. Auf der Frankfurter Lichtmesse präsentierte Manlux LED‑Chips mit einer Höchstausbeute von 274 Lumen pro Watt, was in der Branche heftige Diskussionen auslöste.

Dr. Wen Jianhua, Gründer von Manlux, drückt es treffend aus: „Je höher die Lichtausbeute, desto schwieriger wird die Steigerung. Chip, Gehäuse, Kühlung, Chipgröße – jeder einzelne Schritt stellt eine Engstelle dar.“ Manlux’ Lösung basiert auf einer patentierten Lichtextraktionstechnologie, die bereits in China und den USA angemeldet ist: Dabei wird das Licht, das bei herkömmlichen Mehrchip‑Anordnungen normalerweise verloren geht, gezielt herausgefiltert und durch systematische Synergieeffekte weiter optimiert – so lassen sich noch höhere Ausbeuten erzielen.

Besonders interessant ist, dass Manlux sich vom reinen LED‑Chip‑Lieferanten hin zu einem Anbieter ganzheitlicher Beleuchtungslösungen wandelt. Dr. Wen erklärt deutlich: „Wir bieten nicht nur LED‑Chips an, sondern kombinieren diese mit PCBA‑Modulen und optischen Designs, um komplette Systemlösungen bereitzustellen.“ Dies entspricht genau dem Konzept der Chinesischen Vereinigung für Beleuchtungstechnik, die den Wandel von der Produktvermarktung hin zu integrierten Lösungen und langfristigen Wartungsdiensten fordert. Auch auf der diesjährigen Light Asia‑Messe präsentierten Beleuchtungsunternehmen ihre Produkte zunehmend szenarienbezogen und setzten verstärkt auf szenisches Denken.

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Der globale Beleuchtungsmarkt hat sich längst von der Betrachtung einzelner Kennzahlen hin zu einer ganzheitlichen, menschenzentrierten Wertebewertung entwickelt. Dr. Wen Jianhua urteilt: „Hohe Lichtausbeute ist die Grundlage, gesundes Licht schafft Differenzierung, intelligente Beleuchtung ist das Wachstumstreiber – die Integration all dieser Aspekte ist die Richtung.“ Manlux’ Vision „To offer the Lux for Man, the Light for Human“ – präzise gesteuerte Beleuchtungstechnologie, die das Licht der Menschheit erhellt – spiegelt genau diesen Ansatz wider.

Zum Schluss möchte Lao Hong betonen: Licht muss nicht nur hell sein, sondern auch menschenfreundlich und ökologisch verträglich. Während die Branche von der Jagd nach hoher Lichtausbeute hin zu gesunder, ökologischer Beleuchtung übergeht, wählt Manlux einen Weg, der zwar anspruchsvoller, aber zugleich wertvoller ist. Dieser Weg verdient es, von der gesamten Branche ernsthaft diskutiert und umgesetzt zu werden.

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Über den Autor Hong Bing:

Hong Bing ist derzeit Chefredakteur der offiziellen Websites der Chinesischen Vereinigung für Beleuchtungstechnik – China Light Net und Agricultural Lighting Net –, geschäftsführender Direktor von Ming Classroom, stellvertretender Leiter des Arbeitsausschusses für Talentförderung der Chinesischen Vereinigung für Beleuchtungstechnik, Generalsekretär des Fachkomitees für Agrarbeleuchtung der Chinesischen Vereinigung für Beleuchtungstechnik, Generalsekretär des Alumni‑Vereins für Beleuchtung der Fudan‑Universität sowie Vorstandsmitglied der Ökosystem‑Alumni‑Gruppe der CEIBS. Er schloss 1991 sein Studium am Institut für Lichtquellen und Beleuchtungstechnik der Fudan‑Universität ab, erwarb 2003 den Master of Business Administration an der CEIBS und war anschließend in Forschung, Produktentwicklung und Marketing bei Unternehmen wie dem Chinesischen Baumaterial‑Institut, Panasonic, GE und OSRAM tätig. 2008 wurde ihm der Siemens Global Top Plus Award sowie der Siemens China Excellence Award verliehen, 2009 gründete er China Light Net.



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