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Eilmeldung: Die Sanan Optoelectronics Co., Ltd. muss Steuern und Gebühren in Höhe von 86,41 Millionen sowie Verzugszinsen nachzahlen.

Quelle: China Light Aufrufe: 4952

Am Abend des 31. Juli veröffentlichte Sanan Optoelectronics nacheinander zwei wichtige Mitteilungen.

Sanan Optoelectronics: Tochtergesellschaft muss Steuern und Säumniszuschläge in Höhe von insgesamt rund 86,41 Millionen Yuan nachzahlen

Sanan Optoelectronics gab bekannt, dass die hundertprozentige Tochtergesellschaft Quanzhou Sanan Semiconductor Technology Co., Ltd. (im Folgenden „Quanzhou Sanan“) kürzlich gemäß den einschlägigen steuerrechtlichen Vorschriften eine interne Prüfung zu steuerrelevanten Angelegenheiten durchgeführt hat. Nach dieser Prüfung muss Quanzhou Sanan insgesamt etwa 86,4095 Millionen Yuan an Steuern sowie Säumniszuschlägen nachzahlen.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Mitteilung hat Quanzhou Sanan bereits 54,7367 Millionen Yuan an Steuern entrichtet; der verbleibende Betrag wird derzeit mit den zuständigen Steuerbehörden abgestimmt und geklärt.

Das Unternehmen erklärte, dass diese steuerliche Angelegenheit keine administrativen Sanktionen nach sich zieht und den laufenden Geschäftsbetrieb nicht beeinträchtigt.

Der Mitteilung zufolge wird der nachzuzahlende Betrag von rund 86,4095 Millionen Yuan im Jahr 2026 als Aufwand bzw. Ertrag erfasst; die genaue Auswirkung auf den Nettogewinn je Aktie der börsennotierten Gesellschaft für das Jahr 2026 richtet sich letztlich nach den auditieren Daten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Sanan Optoelectronics: Generaldirektor Lin Kechuang hat vorerst keine Aktienkäufe getätigt

Zusätzlich veröffentlichte Sanan Optoelectronics am selben Tag eine Mitteilung zum Stand der Aktienaufstockung durch den Generaldirektor des Unternehmens.

Wie bereits am 30. März 2026 bekannt gegeben wurde, plant der Generaldirektor des Unternehmens, Herr Lin Kechuang, innerhalb von sechs Monaten ab dem 31. März 2026 (einschließlich dieses Tages) über das System der Börse Shanghai im Rahmen eines zentralisierten Auktionsverfahrens zusätzliche Anteile des Unternehmens zu erwerben. Der vorgesehene Kaufbetrag beläuft sich auf mindestens 5,00 Millionen Yuan und höchstens 10,00 Millionen Yuan.

Die jüngste Mitteilung weist darauf hin, dass der Generaldirektor Lin Kechuang bis zum Zeitpunkt dieser Ankündigung wegen einer Einstweiligen Festnahme von seinen Aktivitäten zur Aktienaufstockung ausgeschlossen ist und daher vorerst keine entsprechenden Transaktionen durchgeführt hat.

Sanan Optoelectronics betonte, dass, falls die Einstweilige Festnahme bis zum Ablauf des Aktienkaufplans nicht aufgehoben wird, das Vorhaben möglicherweise nicht wie geplant umgesetzt werden kann.

Aus der Perspektive der Unternehmensgrundlagen betrachtet haben diese beiden negativen Entwicklungen die betrieblichen Belastungen weiter verschärft. Im Jahr 2025 geriet das Unternehmen insgesamt unter Druck, verzeichnete einen Jahresverlust und erlebte einen deutlichen Rückgang der Profitabilität im Kerngeschäft. Auch im Jahr 2026 zeigte sich die schwächelnde Geschäftsentwicklung unverändert; laut der jüngsten Halbjahresprognose setzte sich der Verlust im ersten Halbjahr fort. Vor diesem Hintergrund wird die aktuelle Steuer- und Säumniszuschlagsbelastung in Höhe von fast 10 Millionen Yuan als Aufwand bzw. Ertrag erfasst, was die Jahresgewinne weiter schmälert und die Ergebnisbelastung zusätzlich erhöht – ein zusätzlicher Rückschlag für die ohnehin schon angeschlagenen Fundamentaldaten des Unternehmens.

Insgesamt handelt es sich bei den oben genannten Vorfällen nicht um isolierte Einzelfälle, sondern sie verdeutlichen eine Risikokette, die vom tatsächlichen Kontrolleur und Hauptaktionär bis hin zur steuerlichen Compliance der Tochtergesellschaft reicht. Obwohl das Unternehmen in all seinen bisherigen Mitteilungen stets betont hat, dass Produktion und Geschäftsbetrieb normal verlaufen und die Produktionslinien uneingeschränkt funktionieren, bleiben Unsicherheiten in der Governance‑Struktur sowie auf der Finanzierungsseite weiterhin bestehen.



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