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Drei Ministerien haben das neue „Leitverzeichnis zur Stärkung der Kapazitäten im Bereich der Kohlenstoffemissionsmessung“ veröffentlicht, das in mehreren Punkten den Bereich der Beleuchtung betrifft.

Quelle: China Light Aufrufe: 1453

Kürzlich haben die Staatliche Behörde für Marktregulierung, die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission sowie das Ministerium für Ökologie und Umwelt gemeinsam den „Leitkatalog zur Aufbau von Fähigkeiten in der Kohlenstoffemissionsmessung (Version 2026)“ veröffentlicht. Als aktualisierte und weiterentwickelte Version des Katalogs aus dem Jahr 2024 stärkt und vervollständigt die Ausgabe 2026 das nationale technische System zur Messung von Kohlenstoffemissionen nachhaltig und markiert damit einen neuen Abschnitt bei der standardisierten, präzisen und systematischen Weiterentwicklung der Kohlenstoffemissionsmessung in China. Dies liefert eine solide technische Grundlage für die grüne und kohlenstoffarme Transformation aller Branchen und verleiht der schrittweisen Umsetzung der nationalen Ziele zur Erreichung des Höchststands der Kohlenstoffemissionen und der Klimaneutralität kräftigen Schwung. Die Ausgabe 2026 erweitert den technischen Abdeckungsbereich umfassend und optimiert das System der Normen und Standards systematisch. Der neue Katalog etabliert ein noch systematischeres, vollständigeres sowie präzises und effizientes Rahmenwerk für die Kohlenstoffemissionsmessung und bietet metrologischen Einrichtungen auf allen Ebenen, Schlüsselunternehmen sowie Projektträgern im Bereich Emissionsminderung eine maßgebliche und einheitliche technische Orientierung. So wird bereits an der Quelle sichergestellt, dass die Daten zu Kohlenstoffemissionen echt, genau und rückverfolgbar sind – was die detaillierte Erfassung der Unternehmens‑Kohlenstoffemissionen sowie der CO₂‑Fußabdrücke von Produkten wirksam unterstützt.

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Einflussanalyse des Katalogs auf die Beleuchtungsbranche

Unterstützung der quantitativen Umsetzung von CCER‑Projekten zur Emissionsminderung im Bereich der Straßenbeleuchtung

Die „Methodik für freiwillige Treibhausgas‑Emissionsminderungsprojekte: Energieeinsparung durch Straßen‑Tunnelbeleuchtungssysteme (CCER‑07‑001‑V01)“ wurde im Januar 2025 gemeinsam vom Ministerium für Ökologie und Umwelt sowie drei weiteren Behörden veröffentlicht und markiert einen entscheidenden Schritt für den nationalen CCER‑Handelsmarkt hin zu den Bereichen öffentliche Beleuchtung und Energieeffizienz im Verkehrssektor. Der aktuelle Katalog ergänzt dies nun auf der Seite der Messung: Die Methodik wird ausdrücklich in die entsprechenden Normen eingebunden, und das Messsystem für Wechselstromzähler sowie Elektro‑CO₂‑Zähler wird als zentrale Unterstützung festgelegt. Damit steht metrologischen Instituten und Unternehmen eine einheitliche Prüf‑ und Kalibriergrundlage zur Verfügung, um die eingesparte Energiemenge und die Minderung der Emissionen bei Projekten zur Energieeinsparung in Straßentunneln und der öffentlichen Beleuchtung zu überprüfen. Mit einer standardisierten, rückverfolgbaren messtechnischen Basis können die Emissionsminderungen aus energetischen Sanierungen von Straßentunneln und Straßenbeleuchtung nun „messbar, berichtsfähig und überprüfbar“ werden – wodurch ein entscheidender Schritt zur Teilnahme am CCER‑Markt ermöglicht wird und die Motivation der Bauherrn zur Durchführung energieeffizienter Beleuchtungssanierungen erhöht werden kann.

Standardisierung der optischen und spektralen Messtechnik

Vervollständigung des Systems zur Messung von Photovoltaik‑Speicher‑Lade‑Integration

Der Katalog ergänzt die Normen für Solarsimulatoren (JJF 1615), spektrale Empfindlichkeit (JJF 1655), Gesamtstrahlungsmesser (JJG 458) sowie Testverfahren zur Effizienzmessung von Energiespeichersystemen. Da Außenbeleuchtung, ländliche Beleuchtung und intelligente Straßenbeleuchtung zunehmend in Richtung „Photovoltaik‑Speicher‑Direkt‑Flexibilität“, solarbetriebene Straßenlaternen und Mikronetze entwickelt werden, sind der Leistungsabfall von Photovoltaikmodulen und die Effizienz von Energiespeichern zu zentralen Faktoren geworden, die die Emissionsminderungsergebnisse von Projekten beeinflussen. Die Neuerung im Katalog zur Optimierung der Photovoltaik‑ und Energiespeichermesssysteme wird die Beleuchtungsunternehmen dazu anregen, das Energiemanagement und die präzise Messung integrierter Systeme aus „Photovoltaik + Speicher + Beleuchtung“ zu verstärken und legt damit die Grundlage für die Qualitätsverbesserung und kohlenstoffarme Zertifizierung von Beleuchtungsprodukten auf Basis sauberer Energien.

Im Kontext der landesweiten vorantreibenden Entwicklung des Systems zur Messung von Kohlenstoffemissionen sowie der großen Zielsetzung der „doppelten Kohlenstoffneutralität“ folgt der Chinesische Verband für Beleuchtungsgeräte eng den politischen Leitlinien und arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung eines branchenweiten Standardsystems für kohlenstoffarme Produkte. Gemeinsam von der Chinesischen Vereinigung für Leichtindustrie und dem Chinesischen Verband für Beleuchtungsgeräte herausgegeben wurden drei Gruppenstandards zur Ermittlung des CO₂‑Fußabdrucks von Lampen, Lichtquellen und Steuergeräten offiziell veröffentlicht und in Kraft gesetzt.Literaturhinweis:Drei Standardnormen zur Ermittlung des CO₂‑Fußabdrucks in der Beleuchtungsbranche offiziell veröffentlicht Diese Standards basieren auf der Lebenszyklusanalyse (LCA) und vereinheitlichen sowohl die Methoden zur Quantifizierung als auch die Regeln zur Berechnung des CO₂‑Fußabdrucks von Beleuchtungsprodukten. Sie schließen die bestehende Lücke in der feinkörnigen Bewertung des CO₂‑Fußabdrucks innerhalb der Branche und bieten Unternehmen eine wissenschaftliche Grundlage, um sich der kohlenstoffarmen Transformation zu stellen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Zugleich liefern sie eine solide technische Basis für den Aufbau eines nationalen Systems zur Verwaltung des CO₂‑Fußabdrucks.

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