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„GLGA führt an“: Cheng Yu erklärt den richtigen Weg zur Gesunden Beleuchtung und eröffnet neue Perspektiven für die Branchenmodernisierung.

Quelle: China Light Aufrufe: 1657

Am 3. Februar um 14:00 Uhr fand die vom China Light Network und Ming Classroom veranstaltete sowie von der Ningbo Lighting Exhibition unterstützte „Light Path Together Ressourcenveranstaltung – Salon-Ausgabe“ erfolgreich statt. Bei diesem Salon kooperierte Ming Classroom speziell mit der Global Light for Good Asia Alliance (GLGA) und lud Herr Cheng Yu, Generalsekretär der GLGA, ein, einen tiefgehenden Vortrag zum Thema „Die richtige Entwicklung der Gesunden Beleuchtung vorantreiben“ zu halten. Die Veranstaltung wurde von Herrn Hong Bing, Chefredakteur des China Light Network, moderiert. Gemeinsam wurde die hochwertige Entwicklung der Beleuchtungsindustrie gefördert, und zahlreiche Branchenkollegen nahmen über die Ming Classroom-Plattform an diesem Online-Austausch teil.

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Moderator: Hong Bing


Hintergrund: Gesunde Beleuchtung als Schlüsselrichtung für den Branchenwandel


Am 27. Januar 2026 wurde die Global Light for Good Asia Alliance (GLGA) offiziell gegründet. Das Leitmotiv „Erst gutes Licht, dann gesundes Licht“  fand in der gesamten Branche großen Anklang. Über 100 Akteure aus der Lieferkette arbeiten gemeinsam daran, gesundes Licht messbar, nachprüfbar und praktikabel umzusetzen. An diesem entscheidenden Wendepunkt, an dem sich die Branche von „Helligkeit“ über „Güte“ hin zu „Gesundheit“ weiterentwickelt, stehen Fragen wie die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung von Standards, die Findung eines klaren Entwicklungspfads durch Unternehmen sowie die Realisierung des Kernwerts gesunder Beleuchtung im Mittelpunkt des Brancheninteresses. Dieser Salon wurde genau vor diesem Hintergrund abgehalten, um bestehende Entwicklungsfragen zu klären und die weitere Richtung zu definieren.


Gastbeiträge


Mehrdimensionale Analyse der Entwicklungslogik gesunder Beleuchtung

Der Gastredner Herr Cheng Yu ist seit 1997 in der Beleuchtungsbranche tätig und war unter anderem bei Osram Lighting und Alderburgh Lighting beschäftigt. Er verfügt über fundierte Erfahrungen in den Bereichen Maximierung der Nutzung natürlichen Lichts, intelligenter Lichtsteuerung und gesunder Beleuchtung. Neben der Zertifizierung als WELL AP und WELL Light Concept Consultant hat er auch an der Erstellung der „Anwendungsnorm für gesunde Beleuchtung“ mitgewirkt. Im Jahr 2026 initiierte er gemeinsam die Gründung der Global Light for Good Asia Alliance (GLGA) und übernahm dort die Funktion des hauptamtlichen Generalsekretärs.

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Gastredner: Cheng Yu


In seinem Vortrag gliederte Herr Cheng Yu die Entwicklungsgeschichte gesunder Beleuchtung systematisch in fünf Dimensionen:

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◇ Industrielle Grundlage:

Die LED-Beleuchtungsindustrie hat bereits skalierbare und zuverlässige Lieferungen erreicht und ist zur absoluten Hauptströmung geworden. Dennoch steht die Branchenentwicklung vor Engpässen und bedarf dringend eines industriellen Sprunges in Richtung gesunder Beleuchtung; der Aufbau grundlegender Modelle und Standards ist hierfür entscheidend.

◇ Vielfältige Werte des Lichts:

Im Kern geht es bei gesunder Beleuchtung darum, die umfassenden Auswirkungen des Lichts auf die menschliche Gesundheit, Nachhaltigkeit, Produktivität und Stimmung zu berücksichtigen. Dazu müssen die Effekte des Lichts auf den Zirkadianer Rhythmus und den Schlaf in ingenieurwissenschaftliche Parameter übersetzt und entsprechende Standards sowie Methodologien etabliert werden.

◇ Notwendigkeit standardbasierter Maßnahmen:

Die Umsetzung von Standards für gesunde Beleuchtung erfordert mehrere Schritte wie Validierung, Übersetzung und Schulung. Dabei sind Herausforderungen wie Reproduzierbarkeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu bewältigen. Eine globale Harmonisierung der Standards muss daher gemeinsam mit internationalen Normungsorganisationen vorangetrieben werden.

◇ Richtiger Entwicklungspfad:

Die Entwicklung gesunder Beleuchtung erfordert einen multidimensionalen, koordinierten Ansatz entlang der Linie „Theorieorientierung – Produktintegration – Design-Festigung – Demonstrationsvalidierung – Schulung und Verbreitung“, der Forschungsthemen, Produktentwicklung und Szenariendesign umfasst.

◇ Kraft der Branchenkooperation:

Die Entwicklung gesunder Beleuchtung ist ohne die kollektive Beteiligung der gesamten Branche nicht möglich. Die GLGA bündelt Ressourcen durch ein Mitgliedschaftssystem, schafft Brücken und fördert kooperative Innovationen entlang der Lieferkette, um das Ziel der „Erweckung guten Lichts“ zu unterstützen.


Interaktive Fragerunde

Fokussierte Lösung praxisbezogener Probleme und Klärung branchenweiter Unsicherheiten

Nach dem Vortrag beantwortete Herr Cheng Yu detailliert die wichtigsten Fragen des Publikums und ging direkt auf die zentralen Herausforderungen ein, mit denen Unternehmen bei der praktischen Umsetzung konfrontiert sind:

1. Fragen zu den GLGA-Mitgliedsstufen und -gebühren

Die GLGA-Mitgliedsstufen reichen von L1 bis L6 und entsprechen dem jährlichen Unternehmensumsatz. Der Mindestbeitrag beträgt 1.000 Yuan (für Einzelpersonen und Design-/Forschungsinstitute), während die Gebühren für Unternehmensmitglieder zwischen 2.000 und 80.000 Yuan variieren. Diese Stufeneinteilung orientiert sich an den Prinzipien der europäischen GLG und wurde nach Umrechnung in Euro festgelegt. Unternehmen können frei entsprechend ihrem Umsatz wählen und treten ohne Zwang in eine beliebige Stufe ein, was die Gleichwertigkeit von gesellschaftlicher Verantwortung und Engagementfähigkeit widerspiegelt.

2. Der Weg zur praktischen Umsetzung des Systemmodells „Mensch + Raum + Zeit + Aktivität“

Unternehmen sollten ihre traditionelle Logik der Produktentwicklung ändern und von einer „technischen Implementierung“ zu einer „bedarfsorientierten Herangehensweise“ übergehen. Zunächst gilt es, die Kernbedürfnisse von Mensch und Raum zu identifizieren und die lichtbezogenen Anforderungen unterschiedlicher Nutzergruppen in verschiedenen Räumen zu analysieren. Anschließend sind passende Produkte und Szenarien auszuwählen. Beispielsweise könnten im Wohnbereich vorrangig indirekte Beleuchtungsprodukte entwickelt werden, die die natürliche Lichtverteilung simulieren. Zudem sollte bereits zu Beginn der Produktentwicklung die Steuerungsmethode festgelegt und deren Integration mit Sonnenschutzsystemen sowie anderen Komponenten berücksichtigt werden, um mithilfe von Sensoren adaptive Anpassungen der Szenarien zu ermöglichen.

3. Wert und Vorgehensweise der Unternehmensbeteiligung an der Weiterentwicklung von Standards für gesunde Beleuchtung

Die Teilnahme an der Standardentwicklung kann Unternehmen einen frühen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Basierend auf vorhandenen theoretischen Grundlagen können Unternehmen gezielte Produktversuche und Demonstrationsprojekte durchführen, die technische Machbarkeit mittels Vor-Ort-Datenerhebung validieren und die gewonnenen Erkenntnisse anschließend in Standardinhalte einfließen lassen. Die GLGA wird wissenschaftliche Expertenteams aus dem In- und Ausland mobilisieren, um theoretische Unterstützung zu bieten und Unternehmen dabei zu helfen, unter wissenschaftlicher Anleitung an der Standardweiterentwicklung mitzuwirken und gleichzeitig frühzeitig Marktchancen zu sichern.

4. Durchbruchpunkte für KMU beim Einstieg in den Bereich gesunder Beleuchtung

KMU können ihre hohe Flexibilität und niedrigen Kosten nutzen, um zunächst in Nischenbereichen oder spezifischen Technologiekomponenten voranzuschreiten. Beispielsweise könnten sie rhythmusbasierte Beleuchtungsprodukte entwickeln, die an die besonderen Sonnenlichtbedingungen in Nordwestchina angepasst sind, oder für südchinesische Nachtbasare und Straßenstände Beleuchtungslösungen mit geringem negativem Reiz anbieten. Die GLGA kann Brücken bauen und führende Wissenschaftler mit KMU verbinden, um ihnen theoretische Anleitung zu geben und ihnen zu helfen, mit angemessenem Aufwand marktweit Fuß zu fassen.

5. Methoden zur Umsetzung des abstrakten Wertes gesunder Beleuchtung in der Verbraucherwahrnehmung

Der Transformationsprozess muss phasenweise vorangetrieben werden. Kurzfristig kann man sich auf die Glaubwürdigkeit der WELL-Zertifizierung stützen, um Bewusstsein zu schaffen. WELL-Zertifizierungsprojekte haben bereits staatliche Förderungen und Anerkennung durch Fortune-500-Unternehmen erhalten. Durch die Teilnahme an WELL-Zertifizierungsprojekten lässt sich die öffentliche Reichweite gesunder Beleuchtung mithilfe des Marken-Backings erweitern. Langfristig sind evidenzbasierte Praktiken in Einrichtungen für ältere Menschen und Bildungseinrichtungen erforderlich, um tatsächliche Effekte wie verbesserte Schlafqualität und emotionale Regulation zu überwachen. Durch die Offenlegung von Daten und Demonstrationsprojekte sollen Verbraucher den Wert gesunder Beleuchtung unmittelbar erleben.

6. Folgemaßnahmen der GLGA zur Multi-Szenario-Umsetzung und Branchenkooperation

Die Kernaufgabe der GLGA besteht darin, die globale Standardisierung gesunder Beleuchtung voranzutreiben, was voraussichtlich 3–5 Jahre in Anspruch nehmen wird. In Zukunft plant die GLGA, branchenweite Forschungsprojekte zu organisieren, um eine effiziente Abstimmung zwischen Lichtquellen, Leuchten und Steuerungssystemen zu erreichen. Zudem werden Fertigungsunternehmen und Designagenturen zusammengebracht, um szenariobasierte Designlösungen zu entwickeln und Demonstrationsprojekte in medizinischen Forschungseinrichtungen wie Krankenhäusern umzusetzen, um Produktmetriken und räumliche Passgenauigkeit zu testen. Ziel ist es, messbare, nachprüfbare und standardisierte Praxisergebnisse zu erzielen.


Schlusswort

Konsens in der Branche bilden und gemeinsam die Entwicklung gesunder Beleuchtung vorantreiben

Durch systematische Vorträge und intensive Interaktion hat dieser Salon die Kerndefinition von „gutem Licht“ sowie die systematische Lieferlogik gesunder Beleuchtung klar herausgearbeitet und der Branchenentwicklung sowohl theoretisch fundierte als auch praktikable Impulse geliefert.


Herr Cheng Yus Vortrag basierte sowohl auf der aktuellen Branchensituation als auch auf zukünftigen Trends und betonte die Bedeutung von Standardführerschaft, bedarfsorientierter Ausrichtung und Branchenkooperation.

Zukünftig wird gesunde Beleuchtung, begleitet von der Umsetzung der GLGA-Maßnahmen und der Konsolidierung des Branchenkonsenses, schrittweise skaliert und praktisch umgesetzt, um neue Impulse für die Verbesserung der menschlichen Gesundheit und Lebensqualität zu liefern.

ENDE


Hinweis: Der Inhalt dieses Artikels basiert auf der Audioaufzeichnung des Vortrags von Herrn Cheng Yu am 3. Februar 2026 bei Ming Classroom zum Thema „Die richtige Entwicklung der Gesunden Beleuchtung“. Der Text wurde von Ming Classroom zusammengestellt und veröffentlicht.

Klicken Sie hier für die Wiedergabe des Kurses

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