Berichten zufolge hat die Pandemie die Nachfrage nach Desinfektionsanwendungen erhöht, was zu einem knappen Angebot an hochwertigen UV-C-LED-Chips geführt hat.
Am 20. Februar berichteten ausländische Medien, dass Brancheninsider darauf hinwiesen, dass das Angebot an hochwertigen UV-C-LED-Chips aufgrund der steigenden Nachfrage nach Desinfektionsanwendungen infolge der Coronavirus-Pandemie knapp ist.
Seit Ende 2019 dauert die COVID-19-Pandemie bereits mehr als ein Jahr an, und es ist noch nicht absehbar, wie lange sie in Zukunft noch anhalten wird. Neben Hygienemaßnahmen wie dem Tragen von Masken, der Desinfektion und der Einhaltung des sozialen Abstands kann auch Licht mit geeigneten Wellenlängen einen erheblichen Beitrag zur Bekämpfung von Viren in einem bestimmten räumlichen Bereich leisten. Es wird berichtet, dass UV-C-Licht bis zu 99,9 % der Viren und Bakterien eliminieren kann.
Berichten zufolge wurden UV-C-LEDs vor dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie aufgrund hoher Kosten und geringer Leistungsumwandlungseffizienz weitaus weniger in Desinfektionsanwendungen eingesetzt als Quecksilberdampflampen. Der Ausbruch stimulierte jedoch die globale Nachfrage nach Desinfektionsanwendungen mit UV-C-LEDs, die voraussichtlich bis 2022 anhalten wird.
Quellen berichten, dass internationale Anbieter wie OSRAM Opto Semiconductors und Nichia möglicherweise nicht bereit sind, UV-C-LED-Chips einzeln zu verkaufen, sondern stattdessen verpackte UV-C-LED-Geräte anbieten möchten, um die Bruttogewinnmargen zu erhöhen.
Zuvor hatten Insider bekannt gegeben, dass im ersten Halbjahr 2020 die Einnahmen aus UV-C-LED-Chips/-Geräten vieler LED-Hersteller im Jahresvergleich (YoY) um mehr als 300 % stiegen, wobei einige Hersteller sogar Steigerungen von 700 %–800 % verzeichneten.