Samsung Electronics plant die Einführung seines ersten Mini LED-Fernsehers im Jahr 2021; OSRAM stimmt der Kontroll- und Gewinnabführungsvereinbarung mit ams zu
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Samsung Electronics plant die Veröffentlichung seines ersten Mini LED-Fernsehers im Jahr 2021 Laut Berichten ausländischer Medien plant Samsung Electronics, im Jahr 2021 seinen ersten Mini LED-Fernseher auf den Markt zu bringen. Berichten zufolge entwickelt Samsung Electronics derzeit einen Mini LED-Fernseher, der ultrakleine LEDs mit einem Durchmesser von 100 bis 300 Mikrometern als Hintergrundbeleuchtung verwendet. Wenn diese LEDs dicht angeordnet und als Lichtquelle genutzt werden, wird der Bildschirm heller und die Bildqualität schärfer.
Das Unternehmen hatte ursprünglich geplant, die Produktion der notwendigen Komponenten im ersten Halbjahr dieses Jahres abzuschließen und diesen Fernseher dann im zweiten Halbjahr auf den Markt zu bringen. Im August wurde jedoch berichtet, dass das Unternehmen noch nicht mit der Komponentenproduktion begonnen hat, weshalb die Markteinführung des Produkts auf nächstes Jahr verschoben wurde. Im Vergleich zu herkömmlichen LCD-Fernsehern bieten Mini LED-Fernseher dank besserem Kontrast eine höhere Bildqualität und sind günstiger als OLED-Fernseher. Darüber hinaus gab Samsung Electronics bekannt, dass Mini LED-Fernseher ein besseres Erlebnis bieten werden als die derzeit auf dem Markt erhältlichen QLED-Smart-TVs. Berichten zufolge plant das Unternehmen, im nächsten Jahr 2 Millionen Geräte dieser Art zu produzieren. Zuvor haben einige chinesische Marken Mini LED-Fernseher auf den Markt gebracht. So stellte TCL Anfang August dieses Jahres einen Fernseher mit Mini LED-Bildschirm vor, dessen herausragendstes Merkmal die Unterstützung der Mini LED-Display-Hintergrundbeleuchtungstechnologie und eine variable Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz ist. 02
OSRAM stimmt dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit AMS zu
Gestern fand in München die außerordentliche Hauptversammlung von OSRAM statt, um über den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit dem Mehrheitsaktionär ams (AMS) abzustimmen. Der Vertrag wurde mit 99,77 % der Stimmen angenommen und erfüllte damit die gesetzliche Mindestquorum-Anforderung von 75 %. OSRAM-CEO Olaf Berlien erklärte: „Auf Grundlage des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags werden OSRAM und ams die Integration der Unternehmen weiter vorantreiben. Wir werden gemeinsam daran arbeiten, zum führenden Anbieter auf dem globalen Markt für optoelektronische Lösungen zu werden.“ Die Hauptversammlung bestätigte zudem die Neubesetzung des Aufsichtsrats, wobei Hans Peter Metzler, Thomas Stockmeier und Johann Eitner als neue Mitglieder berufen wurden. Vor der Einberufung der außerordentlichen Hauptversammlung hielt ams etwa 70 % der ausstehenden Aktien von OSRAM. Gemäß der Vereinbarung zahlt ams eine Abfindung in Höhe von 45,54 Euro pro Aktie an die verbleibenden Minderheitsaktionäre von OSRAM oder eine jährliche Zahlung in Höhe von etwa 5 % des Abfindungsbetrags (netto 2,24 Euro/brutto 2,57 Euro). Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wird nach der handelsrechtlichen Eintragung in München wirksam, soll voraussichtlich Ende dieses Jahres formell umgesetzt werden und das fusionierte Unternehmen wird Anfang 2021 offiziell gegründet. Zu diesem Zeitpunkt können OSRAM und ams Synergien nutzen, komplementäre Vorteile erzielen, die Wettbewerbsfähigkeit steigern und technologische sowie produktbezogene Innovationen vorantreiben. Quelle: OSRAM China Lighting, TechWeb