New York wird leistungsstarke UV-Lampen in U-Bahnen und Bussen einsetzen, um das Coronavirus zu töten
Laut ausländischen Medien wie The Verge beschäftigt sich die Metropolitan Transportation Authority von New York (MTA) mit dem Problem eines historischen Tiefstands bei den Fahrgastzahlen in U-Bahnen und Bussen während der COVID-19-Pandemie. Laut dem New York Daily News wird die Behörde im Rahmen ihres verstärkten Desinfektionsplans beginnen, leistungsstarke Ultraviolettstrahlung in U-Bahnen und Bussen einzusetzen. Diese Arbeit ist Teil eines Kooperationsprojekts mit der Columbia University, die der Ansicht ist, dass UV-Lampen zur Bekämpfung von Krankheiten im Verkehrssystem eingesetzt werden können.

Ab dem 11. Mai wird die MTA UV-Lampen in U-Bahn-Waggons und Bussen an zwei U-Bahn-Stationen und Bushaltestellen platzieren. Diese Lampen emittieren 'ultraviolettes' Licht, das aus kürzeren, energiereicheren Lichtbändern besteht, die bei direkter Sonneneinstrahlung für den menschlichen Körper schädlich sein können.
Ultraviolettes Licht ist besonders effektiv beim Abtöten von organischem Material, einschließlich Viruspartikeln, doch ob es das neue Coronavirus wirksam eliminieren kann, bleibt unbekannt. UV-Lampen und Roboter werden üblicherweise zur Desinfektion von Objekten wie Wasser, Laborgeräten sowie Räumen wie Bussen und Flugzeugen eingesetzt. Beamte der MTA gaben an, dass sie, falls die Ergebnisse wirksam sind, auf mehr Züge und Busse ausweiten werden.

Letzte Woche kündigten Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, und Bürgermeister von New York City, Bill de Blasio, an, dass ab dem 6. Mai unkonventionelle Maßnahmen ergriffen würden, um den U-Bahn-Verkehr täglich von 1 bis 5 Uhr morgens für eine großflächige Desinfektion zu schließen.
Berichten zufolge ist die Fahrgastzahl der New York City Transit Authority seit Ausbruch der Pandemie um 90 % gesunken. Um dem Rückgang der Nachfrage zu begegnen, hat die Behörde einige Zug- und Busdienste gekürzt. Viele Mitarbeiter in wichtigen Branchen sind nach wie vor auf Busse für ihren täglichen Arbeitsweg angewiesen. Bisher sind mehr als 80 MTA-Mitarzte an COVID-19 verstorben.