Neue Entdeckung: UV-LED hilft, den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren und deren Wirkung zu verstärken
UV-LEDs werden häufig zur Desinfektion von medizinischen Geräten und Haushaltsprodukten eingesetzt. Ein dänisches Forscherteam hat außerdem herausgefunden, dass eine Behandlung in Kombination mit UV-Bestrahlung die Wirksamkeit von Antibiotika bei der Bekämpfung von Bakterien verstärkt. Daher kann eine lichtgestützte Therapie den Einsatz von Antibiotika reduzieren.
Der übermäßige Einsatz von Antibiotika kann zu Bakterienresistenz und im schlimmsten Fall zu unheilbaren Krankheiten führen. Um dies zu verhindern, suchen Forscher nach alternativen Therapien, um den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren. Da die Menschen allmählich auf die bakterientötende Funktion von UV-LEDs aufmerksam werden, haben dänische Forscher festgestellt, dass eine UV-Bestrahlung in vitro mit bestimmten Wellenlängen Bakterien im Biofilmzustand wirksamer beseitigen kann als Antibiotika. Darüber hinaus kann nach Angaben des Forscherteams die Kombination von UV-Strahlung und Antibiotika Bakterien besser eliminieren, wodurch ein neues Konzept entsteht, nämlich lichtunterstützte Antibiotika.
In der Studie verwendete das Team UV-LEDs mit einem Wellenlängenbereich zwischen 249 nm und 338 nm für die Strahlentherapie, um Bakterien auf Biofilmen abzutöten. Die Ergebnisse zeigten, dass im Wellenlängenbereich von 292~306 nm die Bestrahlungswirkung ausgeprägter war, wobei 296 nm am wirksamsten war. Die Forschungsergebnisse wurden am 5. November in Scientific Reports veröffentlicht.
Durch die Aufdeckung des Konzepts lichtunterstützter Antibiotika-Methoden hofft das Forschungsteam, zur Entwicklung neuer Therapien beizutragen, die Lichtquellen und Antibiotika kombinieren, um die Behandlung von Biofilm-Infektionen zu verbessern.