Sanan Optoelectronics stellt Gerüchte über die Übernahme von Osram klar: Derzeit nur erster Kontakt
In Bezug auf Berichte über die geplante Übernahme des deutschen Beleuchtungsriesen Osram gab Sanan Optoelectronics am Abend des 10. Oktober eine Klarstellungserklärung ab, in der es heißt, dass das Unternehmen nach einer Selbstprüfung derzeit einen vorläufigen Kontakt mit Osram-bezogenen Parteien bezüglich einer potenziellen Übernahmetransaktion oder Kooperationsangelegenheit aufgenommen hat und es nur ein Treffen zwischen den beiden Seiten gab.
Die Erklärung stellte fest, dass das Unternehmen bis jetzt keine Transaktionsbedingungen (einschließlich Umfang und Preis) ausgehandelt und keine bindenden Dokumente unterzeichnet hat und ob die Übernahmetransaktion oder Kooperationsangelegenheit und damit verbundene Verhandlungen stattfinden werden, mit erheblicher Unsicherheit behaftet ist. Die Aktien des Unternehmens werden am 11. Oktober den Handel wieder aufnehmen.

Sanan nimmt den Handel heute Morgen wieder auf
Osram und Siemens haben sich bisher nicht geäußert.
Am 6. Oktober, so berichten deutsche Medien, plant der chinesische Chiphersteller Sanan Optoelectronics, das deutsche Beleuchtungsunternehmen Osram zu übernehmen. Laut einem deutschen Wirtschaftsmagazin könnte Sanan Optoelectronics vorschlagen, etwa 70 Euro (78,39 US-Dollar) pro Osram-Aktie zu zahlen. Bei einer vollständigen Übernahme würde die Bewertung von Osram bei rund 7,2 Milliarden Euro (8,1 Milliarden US-Dollar) liegen.
Sobald die Nachricht bekannt wurde, fegte sie schnell durch die gesamte LED-Branche, und verschiedene Medien stürzten sich auf die Berichterstattung. In der Branche gab es Optimisten, Abwartende und solche, die einen Erfolg für unmöglich hielten. Der Redakteur kann es sich nicht verkneifen, Ding Jianhua, Senior Vice President des Jinshajiang Venture Capital Fund, zu zitieren: „Besonders bei der Übernahme eines Unternehmens wie Osram, das eine entscheidende Stellung in der globalen Beleuchtungsindustrie hat, werden sowohl die Regierung und der Markt des Verkäuferlandes als auch die des Käuferlandes große Aufmerksamkeit schenken. Es handelt sich um ein umfassendes Spiel politischer, wirtschaftlicher, marktbezogener, unternehmerischer und anderer Kräfte aller Seiten, und eine vorzeitige Gärung wird zweifellos dazu führen, dass die Übernahme unnötige übermäßige Aufmerksamkeit und Interpretation auf sich zieht.“ Was die Übernahme angeht, sollten wir uns vielleicht beruhigen und auf das Ergebnis warten.