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Straßenlaternen, die „denken", erhellen die „Smart City"

Quelle: 中国之光网 Aufrufe: 14376
  Verstopfte Hochstraßen, nahezu stillstehender Verkehr, ungeduldige Hupen… Die Nord-Süd-Hochstraße in Shanghai während des Berufsverkehrs wiederholt täglich dieses Szenario. Daten zeigen, dass die Nord-Süd-Hochstraße an 247 von 365 Tagen im Jahr verstopft ist.
  Shanghai ist nur ein Mikrokosmos der Stausituation in den großen chinesischen Städten. Jedes Jahr entstehen in China durch Verkehrsstaus Zeit-, Treibstoff- und Umweltkosten von über 40 Milliarden US-Dollar, was 20 % des jährlichen verfügbaren Einkommens der Stadtbewohner entspricht. Die schwerwiegenden sozialen und ökologischen Probleme, die durch Verkehrsstaus verursacht werden, stellen höhere Anforderungen an die Stadtplanung und -verwaltung.
  Das Konzept „Internet+" ist wie eine steigende Flut auf dem Vormarsch. Wie also sollte die „Smart City" verwirklicht werden? GE geht einen anderen Weg und richtet den Blick auf die unscheinbar wirkenden, aber allgegenwärtigen Straßenlaternen in Straßen und Gassen. Wenn das industrielle Internet auf Straßenlaternen trifft, welche Funken werden dann fliegen?
GE hat die Straßenlaternen entlang der Straßen mit einem „Nervensystem" ausgestattet – Sensoren, die es den Laternen ermöglichen zu „denken". Diese Sensoren können ihre Umgebung aufmerksam wahrnehmen und durch Datenerfassung und Cloud-Computing den Laternen helfen, intelligente Energieeinsparungen zu erzielen. Darüber hinaus werden die von den Sensoren gesammelten Daten zur kategorischen Verarbeitung an Server übermittelt, und die Analyseergebnisse werden eine solide Datengrundlage für die künftige Lösung von Verkehrsstaus in Städten, die Überwachung der Parksituation und die Optimierung von Notfallmechanismen bieten.
Derzeit hat das intelligente Beleuchtungssystem von GE eine Pilotphase in San Diego, Kalifornien, USA, begonnen. Die Straßen von San Diego wurden mit hocheffizienten, energiesparenden LED-Straßenlaternen ausgestattet, die San Diego dabei helfen, den Energieverbrauch spürbar zu senken und die Ausgaben der Steuerzahler einzusparen. Anschließend werden Sensoren, die Wetter, Verkehr und andere Umgebungsbedingungen wahrnehmen können, schrittweise an diesen Straßenlaternen installiert, um die Intelligenz des Systems weiter zu verbessern.
Das intelligente Beleuchtungssystem kann nicht nur schnell die Umgebung wahrnehmen, sondern auch städtische Bedingungen in Echtzeit überwachen und melden. Seit letztem Jahr wird die drahtlose Steuerungstechnologie LightGrid von GE auf 3.000 Straßenlaternen in San Diego eingesetzt, die eine automatische Lichtanpassungsfunktion bietet und gleichzeitig eine intelligentere Gerätewartung und Reparaturmeldung ermöglicht. Wenn die Straßen leer sind, können die Straßenlaternen den städtischen Stromverbrauch effektiv reduzieren, indem sie das Licht dimmen oder sogar ausschalten. Es wird prognostiziert, dass diese Technologie San Diego jährlich fast 250.000 US-Dollar einsparen wird.
Darüber hinaus überträgt GE die vom intelligenten Beleuchtungssystem gesammelten Daten auch an die Predix-Softwareplattform, um Cloud-basiertes Big-Data-Management und prädiktive Analysen zu ermöglichen. Durch die gemeinsame Nutzung dieser Datenanalysen können Forscher und Anwendungsentwickler städtische Bedingungen zeitnah und detailliert verstehen, gezielte Maßnahmen ergreifen und praktische sowie effektive Lösungen für verschiedene städtische Probleme wie Verkehrsstaus, die Aufrechterhaltung der Parkordnung und die Überwachung von Verkehrsunfällen entwickeln.
Diese „denkenden" Straßenlaternen machen die Nacht nicht nur blendend und glanzvoll, sondern werden auch die „Smart City" erhellen. Stadtverwalter sind fest davon überzeugt, dass die Einführung intelligenter Beleuchtungssysteme den Aufbau von „Smart Cities" maßgeblich vorantreiben wird und es den Bürgern ermöglicht, die Früchte der „Intelligenz" zu teilen.
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