Philips strukturiert seine Beleuchtungssparte um
Berichten zufolge beschleunigt Philips die Umstrukturierung seiner Beleuchtungssparte, vor allem weil die Preise für LED-Beleuchtungsprodukte allmählich an die Preise herkömmlicher Glühbirnen herankommen und immer mehr Verbraucher dazu neigen, energieeffizientere LED-Beleuchtungsprodukte zu wählen.
Daher wird Philips die Investitionen in die Umstrukturierungskosten erhöhen. Die Umstrukturierungskosten für die zweite Jahreshälfte 2014 werden von 100 Millionen Euro (ca. 838 Millionen RMB) auf 170 Millionen Euro (ca. 1,424 Milliarden RMB) steigen. Die Umstrukturierungsmaßnahmen umfassen die Reduzierung der Produktion traditioneller Beleuchtungsprodukte und können sogar die Schließung traditioneller Leuchtenherstellungswerke einschließen.
Da Länder weltweit Glühlampen verbieten, boomt der LED-Markt noch stärker. Allerdings fressen immer heftigere Preiskriege weiterhin die Gewinne der großen Hersteller wie Philips und Osram auf. Philips veröffentlichte gestern seinen Finanzbericht für das zweite Quartal 2014, mit einem Umsatzrückgang von 6 %. Das Unternehmen führt den Umsatzrückgang auf sinkende Preise für LED-Lampen und geringere Verkäufe traditioneller Beleuchtungsprodukte zurück.
Philips erklärte, dass es noch zu früh sei, um über die Auswirkungen dieser Umstrukturierung zu sprechen, aber das Unternehmen habe bereits einige seiner Glühlampenfertigungsstätten verkauft oder geschlossen.
Darüber hinaus wird das Unternehmen weiterhin den Schwerpunkt auf vernetzte LED-Systeme und -Dienstleistungen legen. Das Unternehmen hat beschlossen, seine LED-Komponenten- und Automobilbeleuchtungssparten zu einem unabhängigen Unternehmen zusammenzuführen, um sein führendes Portfolio an digitalen Beleuchtungskomponenten zu erweitern und Verbraucher sowie Philips selbst besser zu bedienen. Angetrieben von der wachsenden Nachfrage nach Energieeinsparung und digitaler Steuerung gewinnt die Beleuchtung kontinuierlich größeres Wachstumspotenzial.
Gestern veröffentlichte Philips seinen Finanzbericht für das zweite Quartal, der zeigt, dass der Umsatz von Philips im zweiten Quartal 2014 im Jahresvergleich um 6 % auf 5,293 Milliarden Euro sank; das EBITA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sank im Jahresvergleich um 30,95 % auf 415 Millionen Euro; der Nettogewinn sank im Jahresvergleich um 23,34 % auf 243 Millionen Euro.