Epistar vergibt OEM-Aufträge; Monatsumsatz von Formosa Epitaxy könnte sich verdoppeln
Epistar und Formosa Epitaxy zeigen eine hocheffiziente Fusion. Ab Juli hat Epistar OEM-Aufträge an Formosa Epitaxy vergeben. Epistar schätzt, dass nach der Fusion der beiden Unternehmen der Monatsumsatz von Formosa Epitaxy von derzeit über 400 Mio. NT$ auf fast 800 Mio. NT$ deutlich steigen könnte, wobei auch die Bruttomargen erheblich steigen werden. Die positiven Effekte der Fusion überwiegen bei Weitem die Auswirkungen der Kapitalverwässerung.
Seit Epistar am 30. des letzten Monats seine Fusion mit Formosa Epitaxy angekündigt hat, haben die drei großen institutionellen Investoren an vier aufeinanderfolgenden Handelstagen netto insgesamt 11.999 Tausend Epistar-Aktien gekauft und im selben Zeitraum insgesamt 31.196 Tausend Formosa-Epitaxy-Aktien erworben, was die Fusion der beiden führenden LED-Epitaxy-Hersteller stark unterstützt.
Epistars Vizepräsident und Sprecher Zhang Shixian erklärte am 6., dass der wichtigste Fokus der Fusion von Epistar mit Formosa Epitaxy die „Marktunmittelbarkeit" sei. Die Kundenbestellungen von Epistar seien in letzter Zeit stark gewesen, mit einer Produktionskapazitätslücke von bis zu 35 % in diesem Quartal. Daher habe Formosa Epitaxy ab Juli mit der OEM-Fertigung für Epistar begonnen, mit noch größeren OEM-Volumina im August und September.
Der Vorsitzende von Canun, Jian Fengren, sagte, dass der durchschnittliche Stückpreis der OEM-Aufträge von Epistar an Canun besser sei als der Preis, den Canun für eigene Aufträge erhält, was eine große Hilfe für Canun sei. Es wird davon ausgegangen, dass der monatliche Umsatz von Canun bei voller Auslastung der Produktionskapazität etwa 400 bis 500 Millionen NT$ beträgt. Durch Epistars Unterstützung bei der Anpassung der Fertigungsprozesse und andere Mittel könnte Canuns monatlicher Umsatz bei voller Auslastung auf 700 bis 800 Millionen NT$ steigen. Im Vergleich zu Canuns früherem Betrieb als Einzelunternehmen könnte die geschätzte Wachstumsrate 40% bis 100% erreichen.
Nach Epistars Übernahme von Canun wird dies auch die Rentabilität von Canun verbessern. Canun befindet sich derzeit in einem Verlust mit einer negativen Bruttomarge. Epistars Ziel ist es, Canuns Bruttomarge auf 10% bis 15% zu erhöhen und Canun dabei zu helfen, Verluste in Gewinne umzuwandeln. Institutionelle Investoren erwarten, dass mit der Umsatzsteigerung, der Integration beider Parteien, die unnötige Doppelinvestitionen beseitigt, und der Senkung der Verwaltungs-, Vertriebs- und F&E-Kosten, Canuns Betriebsausgaben als Anteil am Gesamtumsatz voraussichtlich von derzeit 15% bis 20% auf 6% sinken werden, was die operative Gewinnmarge positiv macht. Es wird geschätzt, dass Canun bald in der Lage sein wird, Gewinne zu erzielen.
Zhang Shixian erklärte, dass Canun und Epistar komplementäre Kundeneffekte haben. In Zukunft wird Canun seinen eigenen Markenverkauf beibehalten, und Canun wird auch Epistar Vorteile bringen. Daher wird diese Fusion beiden Unternehmen sehr positive Vorteile bringen.