Einige Vermutungen zur Marktlage bei Weißlicht-LED in der zweiten Jahreshälfte 2013
Wenn ich ein einziges Wort verwenden müsste, um den Markttrend bei Weißlicht-LED im ersten Halbjahr 2013 zusammenzufassen, wäre meiner persönlichen Meinung nach „bizarr“ das treffendste. Gerade als die großen Unternehmen zu Jahresbeginn noch den Abschwung von 2012 spürten, hatten sich Nachrichten über eine Erholung der Branche still verbreitet; gerade als die großen Medien eine Erholung der Weißlicht-LED-Branche hochjubelten, gab das Verschwinden von Xiongjis Chef und Everlights gesetzlichem Vertreter ihnen eine schallende Ohrfeige; gerade als Brancheninsider noch darüber stritten, ob die Markterholung „übermäßig überhitzt“ sei, hatten sich die Tore der Allgemeinbeleuchtung still für die LED-Beleuchtung geöffnet. „Es liegt nicht daran, dass wir es nicht verstehen, sondern der Markt verändert sich einfach zu schnell.“ Dieser Satz ist tatsächlich die beste Fußnote zu den Marktdynamiken bei Weißlicht-LED in der ersten Jahreshälfte 2013. Allerdings reicht es bei Weitem nicht aus, nur die Vergangenheit zusammenzufassen; unser Ziel ist es, auf Grundlage der Zusammenfassung der Vergangenheit vernünftige Vorhersagen für die Zukunft zu treffen. Für die kommende Zukunft hier einige Vermutungen:
1. Qualität und Preis bleiben die unveränderlichen Hauptthemen: Qualität ist die Grundlage, eine starke Garantie für den Produktwert; ohne Qualität lässt sich überhaupt nichts besprechen. Dies lässt sich durch den Vorfall des Verschwindens von Xiongjis Chef beweisen — Unternehmen, die Produktqualität zugunsten niedriger Preise opfern, werden in eine Sackgasse geraten, doch diese Aussage gilt auch umgekehrt: Produkte mit hohen Preisen können leicht den Bezug zum Markt verlieren. Angesichts dessen sind das Erfassen von Qualität und die Preispositionierung tatsächlich wichtige Themen, die Weißlicht-LED-Unternehmen auf die Probe stellen. Aus unserer Sicht sind diese jedoch bei präziser Marktpositionierung und Marktforschung keine Probleme. Unternehmen, die Entscheidungen nach dem Bauchgefühl treffen, sollten also vorsichtig sein — vielleicht sind Sie der Nächste.
2. Der Durchbruch von Weißlicht-LED wird die Menschen nicht zu lange warten lassen: Ich glaube, jeder LED-Mensch hat einen solchen Traum im Herzen — eines Morgens aufzuwachen und gewöhnliche Familien verwenden alle LED-Leuchten. Aus der Marktlage 2013 betrachtet, wird dieser Traum in nicht allzu ferner Zukunft Wirklichkeit werden. Ja, Sie haben richtig gelesen — nachdem der Backlight-Quellen-Markt allmählich gereift ist und technische Beleuchtung kräftig aufgeblüht ist, hat der Allgemeinbeleuchtungsmarkt seine Arme für Weißlicht-LED geöffnet. Chancen und Herausforderungen werden den Entscheidungsträgern der Unternehmen gleichzeitig auf den Schreibtisch gelegt. Ich glaube, die Pläne für den Einstieg in die Allgemeinbeleuchtung liegen bereits jetzt auf den Schreibtischen der CEOs der Unternehmen.
3. Technologie und Vertriebskanäle werden die beiden Schlüsselinstrumente für die zukünftige Entwicklung von Weißlicht-LED-Unternehmen sein: In einer Zeit, in der technische Beleuchtung die Weißlicht-LED-Branche dominiert, war Beziehungsmarketing schon immer ein Thema, das Unternehmen und Vertriebsmitarbeiter gerne diskutieren. Da jedoch die Aufträge für Allgemeinbeleuchtung und technische Beleuchtung sich gegenseitig ablösen, wird die Position von Vertriebskanälen im Marketing immer wichtiger. Dies können wir im Wettbewerb der Kanäle zwischen Everlight und NVC deutlich sehen. In Zukunft werden Unternehmen mit führender Technologie oder Kanalvorteilen einen Platz im Markt einnehmen, während Unternehmen, die sowohl auf Technologie als auch auf Kanäle setzen, allmählich zu Branchenführern heranwachsen.
4. Das Zeitalter der Standardisierung ist angebrochen: Fehlende Standards und die Vielfalt verschiedener Standards waren schon immer der Grund für die Kritik an der Weißlicht-LED-Branche. In bestimmten Bereichen haben nationale Standards, lokale Standards und Unternehmensstandards sich ausgebreitet und sogar widersprochen, was die Entwicklung der Unternehmen behindert hat. In nicht allzu ferner Zukunft werden sich die Branchenstandards in Richtung größerer Klarheit und stärkerer Durchsetzbarkeit entwickeln.
Auf der Vergangenheit aufzubauen und Einblick in die Zukunft zu gewinnen, ist die Grundlage für Unternehmen bei der Entscheidungsfindung. Die Zukunft zu erfassen und zu ergreifen ist Ausdruck der Soft Power eines Unternehmens. In der zweiten Jahreshälfte 2013 könnte die Weißlicht-LED-Branche ein explosives Wachstum erleben, und die daraus resultierenden Chancen werden nur den vorbereiteten Unternehmen offenstehen.