Die LED-Beleuchtungsbranche tritt in eine Phase schnellen Wachstums ein
In jüngster Zeit sind die Preise für LED-Beleuchtungsprodukte deutlich gesunken. LED-Produkte kosten etwa doppelt so viel wie Leuchtstofflampen mit gleicher Helligkeit, doch die Mehrkosten amortisieren sich innerhalb von 2–3 Jahren. Angesichts des anhaltenden Preisverfalls bei LED-Lampen und des chinesischen Zeitplans zur Abschaffung von Glühlampen bis 2016 ist der Trend zur Ablösung von Leuchtstofflampen und herkömmlichen Glühlampen durch LED-Beleuchtung eindeutig. Die Verbreitungsgeschwindigkeit von LED-Beleuchtung wird deutlich schneller sein als die von Leuchtstofflampen zu deren Einführungszeit; sie tritt in eine Phase explosiver Absatzzahlen ein, und die Durchdringungsrate steigt rasch. Dies ist auch der Hauptgrund, warum der globale Markt in letzter Zeit LED-Produkte favorisiert.
Upstream-Chips: „Integration" ist der Schwerpunkt
Derzeit benötigt der globale LED-Markt etwa 1.000 MOCVD-Einheiten, um ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu erreichen, und es liegt ein relativ deutliches Überangebot vor. Wenn die Durchdringungsrate der Beleuchtung jedoch 30 % erreicht, werden Angebot und Nachfrage im Wesentlichen im Gleichgewicht sein. Erreicht die Durchdringungsrate des globalen Beleuchtungsmarktes 100 %, besteht derzeit noch eine Lücke von 2.500 MOCVD-Einheiten. Die Hauptgründe, die zuvor die Auslastung der Produktionskapazitäten einschränkten, waren jedoch neben der Nachfrage vor allem die unzureichende Beherrschung der Epitaxie-Wafer-Produktionstechnologie und -verfahren durch inländische Unternehmen. Da die Technologien einiger Unternehmen allmählich ausreifen, wird erwartet, dass sie mit der Integration der vorgelagerten Industrie beginnen.
Midstream-Verpackung: „Größe" steht an erster Stelle
Die wichtigste Aufgabe für die Midstream-Verpackungsindustrie in der aktuellen Phase sollte es sein, durch Expansion Größenvorteile zu erlangen und so überdurchschnittliche Gewinnniveaus zu erreichen. Solche Unternehmen werden voraussichtlich den raschen Entwicklungsweg nachvollziehen, den die führenden Unternehmen der Glasfaser- und Kabelindustrie von 2004 bis 2010 gegangen sind, als der Marktwert dieser Unternehmen in fünf Jahren um mehr als das Zehnfache stieg.
Downstream-Anwendungen: „Vertriebskanal" ist König
Da sich der Wachstumsschwerpunkt der LED-Beleuchtung auf gewerbliche und private Beleuchtung verlagert. Herkömmliche Beleuchtungsvertriebskanäle werden für LED-Unternehmen immer wichtiger.
Wir befürworten Unternehmen, die in der Lage sind, Allianzen mit traditionellen Beleuchtungsvertriebsunternehmen zu bilden.
Mittelfristige Entwicklung (3-5 Jahre): Zuversichtlich für das Modell der Integration der Wertschöpfungskette.
Obwohl die vorgelagerte Kapazität leicht überversorgt ist, sollten vorgelagerte F&E-Unternehmen in reifen Branchen mittelfristig die Preisinitiative erlangen, da die Chipkosten weiterhin den größten Anteil ausmachen, und so 70 % der Gewinne erzielen, während die mittlere Stufe bei rund 20 % liegt. Wir bleiben zuversichtlich für das Entwicklungsmodell von Unternehmen, die eine vertikale Integration zwischen vorgelagerter und nachgelagerter Wertschöpfungsstufe erreichen können.
Langfristige Entwicklung (über 5 Jahre): Orientierung am Gänsemarsch-Modell (Flying-Geese-Modell).
Derzeit unterliegen LED-Produktexporte Patenteinschränkungen, doch da in den letzten 2-3 Jahren zentrale LED-Patente ausgelaufen sind, dürften führende LED-Unternehmen mit technologischen Reserven in naher Zukunft den Zugang zu internationalen Märkten eröffnen.
Fazit:
Kurzfristig (1-2 Jahre) sind wir optimistisch in Bezug auf die allgemeinen Branchenchancen, die sich aus der kontinuierlich steigenden Durchdringung der LED-Beleuchtung ergeben. Mittelfristig (3-5 Jahre) bevorzugen wir Unternehmen, die in der Lage sind, die vor- und nachgelagerten Industrieketten zu integrieren. Langfristig (über 5 Jahre) werden führende Unternehmen mit gewissen technischen Reserven enorme Möglichkeiten haben, ins Ausland zu gehen und internationale Märkte zu erschließen.