Praxisbeispiel zur Energieeinsparung in der Tiefgaragenbeleuchtung | Eine umfassende Analyse von der Technik bis zu konkreten Fallbeispielen
Am Abend des 28. April fand der von der Lichttechnik‑Alumni‑Vereinigung der Fudan‑Universität betreute und vom China‑Light‑Netzwerk sowie der Ming‑Klasse organisierte, mit Unterstützung der Zhejiang Qicheng Electrical Co., Ltd. durchgeführte „Fudan‑Licht“‑Salon erfolgreich statt. Die „Fudan‑Licht“‑Salonreihe wurde bereits mehrfach erfolgreich veranstaltet; dieser Salon stand unter dem Motto „Energieeinsparung in der Beleuchtung – der Moment ist gekommen: Das Thema Tiefgaragen“. Herr Zhou Xiang, Gründer von Desui Lighting und Alumnus der Fudan‑Universität, präsentierte eine fundierte technische Analyse sowie praktische Fallbeispiele.

Referent: Zhou Xiang
Er erläuterte systematisch die Kerntechnologien der Energieeinsparung in der Beleuchtung, das Konzept der Lösungsplanung sowie die Erfahrungen bei der Umsetzung – eine Inhaltsvermittlung, die sowohl fachliche Tiefe als auch praktischen Nutzen für Branchenvertreter bietet.
Im Kontext der „Dual‑Carbon“‑Strategie stellt die Energieeinsparung in der Beleuchtung eine zentrale Chance im Billionen‑Markt der Bestandsanlagen dar
Herr Zhou Xiang hob zunächst den hohen Stellenwert der Energieeinsparung in der Beleuchtung innerhalb der „Dual‑Carbon“‑Strategie hervor: In China entfallen rund 13 % des gesamten Stromverbrauchs auf die Beleuchtung – dies ist einer der schnellsten und kostengünstigsten Wege zur CO₂‑Reduktion.
Der aktuelle Beleuchtungsmarkt lässt sich in drei Segmente unterteilen: den Markt für Neuanlagen, den Wartungsmarkt sowie den Bestandsmarkt. Mit der zunehmenden Reife des Immobilienmarktes schrumpfen die ersten beiden Segmente allmählich, während der Bestandsmarkt – also die energetische Modernisierung bereits im Betrieb befindlicher Beleuchtungssysteme – zu einem blauen Ozean mit einem Marktvolumen im Billionenbereich geworden ist.

Herr Zhou Xiang erläuterte, dass sich die Kernlogik der Energieeinsparung in der Beleuchtung in zwei Dimensionen zusammenfassen lässt:

1 Produktbezogene Energieeinsparung
Durch die Steigerung der Lichtausbeute lässt sich der Energieverbrauch senken. Derzeit liegt die Lichtausbeute gängiger LED‑Produkte bei etwa 80–100 lm/W; nach jahrelangem Einsatz sinkt sie auf 40–70 lm/W. Die Technologie von Desui hingegen ermöglicht eine Lichtausbeute von 180–200 lm/W – allein durch den Austausch der Leuchtmittel kann eine Stromersparnis von über 50 % erzielt werden.
2 Managementbezogene Energieeinsparung
Mittels intelligenter Steuerung wird eine bedarfsgerechte Beleuchtung realisiert, wodurch der Energieverbrauch bei gleichzeitig guter Nutzererfahrung um weitere 30–50 % reduziert wird.
In Kombination erreichen die Gesamtenergieeinsparungen 60–90 %; die Amortisationszeit beträgt lediglich ein bis zwei Jahre, und die Produkte werden mit einer fünfjährigen Qualitätsgarantie geliefert – ein Ansatz, der sowohl gesellschaftliche als auch ökonomische Vorteile bringt.
Lösung für die Beleuchtung von Tiefgaragen: Technologische Integration für nahtlose Energieeinsparung
Tiefgaragen sind ein typisches Anwendungsfeld für die Energieeinsparung in der Beleuchtung: Der rund um die Uhr bestehende Beleuchtungsbedarf führt zu kurzer Lebensdauer der Leuchtmittel und hohem Energieverbrauch. Eine 18-W‑LED‑Leuchte verbraucht pro Jahr bis zu 157 kWh; bei kommerziellen Stromtarifen belaufen sich die jährlichen Stromkosten auf über 150 Yuan, sodass der Bedarf an energetischen Modernisierungen dringend ist.
Das Tiefgaragen‑Beleuchtungskonzept des Teams von Zhou Xiang kombiniert Radar‑Sensoren, Bluetooth‑Kommunikation und maschinelles Lernen, um eine intelligente Steuerung zu ermöglichen, die sich durch das Prinzip „Licht bei Ankunft, Dunkelheit beim Wegfahren“ auszeichnet – und dabei die Nutzererfahrung unbeeinträchtigt lässt:
01 Intelligente Vernetzung aller Szenarien
Bei Fahrzeugbewegungen leuchten die Lampen im vorderen Sichtbereich bereits vorab auf; an Kreuzungen werden die Lichter in allen vier Richtungen gleichzeitig eingeschaltet; selbst der Weg vom parkenden Fahrzeug zum Aufzug bleibt beleuchtet. Der Nutzer spürt diese Lichtregulierung kaum – so entsteht eine „nahtlose Beleuchtung“, die sogar das Nutzungserlebnis verbessert.
02 Bluetooth‑Mesh‑Selbstorganisation
Die Lampen bilden über Bluetooth eine Netzwerkverbindung, ohne dass manuell einzelne Geräte programmiert werden müssen. Wenn das Radar während der Fahrt die Bewegung erfasst, speichert das System mithilfe maschinellen Lernens automatisch die räumliche Beziehung zwischen den einzelnen Leuchten – so ist die Installation im Grunde sofort einsatzbereit und senkt die Implementierungskosten erheblich. Darüber hinaus ist das maschinelle Lernen lebenslang fortlaufend: Selbst wenn später die Verkehrsströme im Parkhaus angepasst werden, passt sich das System automatisch an die neue Durchflusslogik an.
03 Flexible, anpassbare intelligente Steuerung
Alle Parameter lassen sich über eine WeChat‑Mini‑App einstellen – darunter Helligkeit bei Anwesenheit oder Abwesenheit, Verzögerung beim Einschalten, Beleuchtungsdistanz sowie Dauer der Lichttransitionsphase. Die Bedienung ist einfach und erfordert keine komplizierten Anleitungen. Ein einziger Gateway deckt das gesamte Tiefgaragen‑System ab – einschließlich mehrstöckiger Parkhäuser – und ermöglicht die Echtzeit‑Überwachung des Betriebszustands und der Verbrauchsdaten jeder Lampe; zudem verfügt das System über eine Funktion zur Lokalisierung defekter Lampen.

Mini‑App des KI‑gestützten dynamischen Lichtsteuerungssystems
Nach Berechnungen aus konkreten Projekten erreicht dieses Konzept in Wohngebieten eine Energieeinsparung von über 89 %, in Gewerbezentren etwa 83–85 %; selbst in Hochgeschwindigkeitsbahnhöfen und anderen stark frequentierten Bereichen liegt die Einsparquote bei rund 82 %. Eine einzelne Lampe kann pro Jahr über 100 Yuan an Stromkosten einsparen – die wirtschaftlichen Vorteile sind beachtlich.
Mehrere Kerntechnologien schaffen differenzierende Wettbewerbsvorteile
Herr Zhou Xiang fasste die Kernvorteile seines Konzepts in fünf technische Systeme zusammen:
1 3‑D‑Lichtausbeute‑Engine
Durch koordinierte Optimierung von Stromversorgung, Halbleitermaterialien und optischer Gestaltung wird ein Gleichgewicht zwischen hoher Lichtausbeute und niedrigen Kosten erreicht – „gut und dennoch preiswert“.
2 Technologie der vollständigen autonomen Steuerung
Die Bluetooth‑Kommunikationsreichweite beträgt bis zu 80 Meter, deckt jeden Winkel ab und ermöglicht eine einfache, effiziente Installation und Verwaltung.
3 Technologie zur Reinigung des Lichtstroms
Ohne manuelle Konfiguration sorgt maschinelles Lernen dafür, dass das System mit zunehmender Nutzung immer intelligenter und reibungsloser wird.
4 Intelligente Schutztechnologie
Algorithmen erkennen und beheben automatisch Fehler wie Fehlauslösungen oder spontanes Einschalten, ohne menschliches Eingreifen.
5 Permanente Lichtsteuerungstechnologie
Die Daten sämtlicher Projekte werden in der Cloud zusammengeführt und iterativ optimiert; die verbesserten Algorithmen werden anschließend auf alle bereits installierten Geräte synchronisiert, sodass die Funktionalität kontinuierlich weiterentwickelt wird – je länger das Gerät genutzt wird, desto besser funktioniert es.

Derzeit wurde dieses Konzept bereits in Projekten wie den Terminals 2 und 3 des Pekinger Hauptflughafens, in der Tianjin Smart City sowie im Parkhaus Wukesong in Peking implementiert. Im Pekinger Flughafen wurden über 4.000 Lampen modernisiert; die jährliche Stromersparnis beträgt über 300.000 kWh, die Energieeinsparquote liegt bei über 80 % – ein Ergebnis, das von den Kunden hoch geschätzt wird.
Interaktive Fragen und Antworten
Im Frage‑Antwort‑Teil beantwortete Herr Zhou Xiang detailliert die vom Publikum geäußerten Fragen:
F: Wie erhält man einen Energieeinsparbericht? Unterstützt das System Drittanbieter‑Berichte zur Beantragung von Subventionen?
A: Es gibt zwei Möglichkeiten zur Energieeinsparungsberechnung: Erstens können 15–20 Lampen über eine Woche hinweg im Pilotbetrieb verglichen werden, wobei sowohl Werktagen als auch Wochenenden berücksichtigt werden; zweitens lässt sich die Effektivität über einen längeren Zeitraum von 1–3 Monaten mittels Stromverbrauchsstatistiken überprüfen.
Die Beantragung von Subventionen durch Dritte ist derzeit noch nicht vorgesehen; hier empfiehlt sich die Beratung durch spezialisierte Institutionen.
F: Wie viele Lampen unterstützt das Bluetooth‑Mesh‑Netzwerk maximal?
A: Theoretisch gibt es keine Begrenzung; jedoch wird empfohlen, pro Gateway höchstens 1.000 Lampen anzuschließen, um eine zeitnahe Kommunikation sicherzustellen. Bei mehr als 1.000 Lampen kann ein zusätzlicher Gateway eingesetzt werden, um die Kommunikationseffizienz zu steigern.
F: Unterstützt das System die Fehlersuche bei defekten Lampen?
A: Ja, das System kann die Betriebsdaten jeder Lampe anzeigen; zudem ermöglicht die neu hinzugefügte Kartenansicht eine intuitive Lokalisierung der defekten Lampen.
F: Welche Kernvorteile hebt Ihr System gegenüber ähnlichen Lösungen im In‑ und Ausland hervor?
A: Erstens zeichnet sich unser Produkt durch stabile Qualität aus: Die Module werden in Apple‑Zulieferfabriken hergestellt und bieten hohe Zuverlässigkeit. Zweitens punktet unsere Software mit einem frühen Einsatz maschineller Lernmethoden – so ist kein manuelles Einstellen erforderlich. Darüber hinaus verfügen wir über einzigartige Designs in den Bereichen intelligenter Steuerung und Nutzererfahrung; insbesondere kann die Software Fehlauslösungen automatisch erkennen und beheben, während die Mini‑App eine einfache Bedienung und flüssige Steuerung bietet.
F: Werden sich die Systeme verschiedener Parkhäuser unterschiedlich weiterentwickeln?
A: Jedes Parkhaus entwickelt sich entsprechend seiner eigenen Fahrbahn‑Gestaltung und den dort herrschenden Fahr‑ und Nutzergewohnheiten weiter; zugleich werden alle auftretenden Probleme gebündelt und optimiert, sodass die aktualisierten Algorithmen auf alle Systeme synchronisiert werden. Je mehr Projekte und je größer die Datenmenge, desto reibungsloser läuft das gesamte System.
F: Gibt es besonders herausfordernde Projekte, an die Sie sich erinnern?
A: Einmal gab es ein Projekt in einem Wohnviertel: Nach Zustimmung der Hausverwaltung zur Modernisierung äußerten einige Eigentümer Unmut darüber, dass die Lichtintensität in den Schwachlastzeiten gedimmt wurde. Über die Beschwerdehotline 12345 forderten sie die Wiederherstellung der ursprünglichen Beleuchtung. Letztlich nutzten wir unseren Vorteil hoher Lichtausbeute, senkten die Leistung der Lampen auf 5 Watt und stellten die Helligkeit auf das Niveau der ursprünglichen 18‑W‑Lampen ein. Obwohl wir keine intelligenten Steuerungsfunktionen einsetzten, erreichten wir dennoch eine Energieeinsparung von über 60 % – und berücksichtigten damit sowohl die Nutzererfahrung als auch den Energieeinsparbedarf.
Vorschau auf die nächste Veranstaltung
Der heutige Salon bildet die erste Folge der Reihe „Energieeinsparung in der Beleuchtung – der Moment ist gekommen“. Die zweite Folge zum Thema Gebäude findet am 11. Mai um 20 Uhr statt; Herr Zhou Xiang wird dort weiterhin Lösungen zur Energieeinsparung in der Beleuchtung für oberirdische Gebäude vorstellen. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein.
ENDE
Anmerkung: Dieser Artikel basiert auf der Tonaufnahme der Präsentation „Energieeinsparung in der Beleuchtung – der Moment ist gekommen: Das Thema Tiefgaragen“ von Herrn Zhou Xiang am 28. April 2026, die von der Ming‑Klasse transkribiert und veröffentlicht wurde.
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