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Signify geht von der Beleuchtung hin zum ganzheitlichen Energiemanagement für den gesamten Raum.

Quelle: 老洪论灯微信公众号 Aufrufe: 1290

Sehr geehrte Damen und Herren, heute widmen wir uns einem strategischen Trend in der Beleuchtungsbranche: Signify hat sein Interact Office Flex‑System aktualisiert und erweitert damit die Geschäfts‑ und Anwendungsgrenzen von der reinen Lichteffizienz hin zum ganzheitlichen Energiemanagement im gesamten Raum.

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Zunächst zu den Kerninhalten dieser Aktualisierung. Signify kündigt an, dass das intelligente, vernetzte Interact Office Flex‑System über den reinen Bereich der Beleuchtung hinausgeht und eine smarte Lösung für das energieoptimierte Management ganzer Räume bietet. Das System nutzt mit Sensoren ausgestattete Leuchten, um ein Netzwerk zur Datenerfassung aufzubauen; mithilfe künstlicher Intelligenz werden Heiz‑, Lüftungs‑ und Klimaanlagen sowie die Effizienz der Tageslichtnutzung dynamisch geregelt und optimiert. Die neue Anwendung unterstützt sowohl lokale Installationen als auch Cloud‑Betrieb und trägt dazu bei, die Betriebskosten für Beleuchtung, HLK‑Systeme und weitere Gebäudetechnologien zu senken.

Betrachtet man die technische Umsetzung, sind drei zentrale Kompetenzen besonders bemerkenswert. Erstens: Beleuchtung als Sensoriknetzwerk – intelligente, mit integrierten Sensoren ausgestattete Leuchten bilden innerhalb des Gebäudes ein hochgranulares Datenerfassungsnetz; kombiniert mit automatisierten Vorhangsteuerungsalgorithmen wird das natürliche Tageslicht optimal genutzt und die Wärmeabstrahlung bei Bedarf effektiv abgeschirmt. Zweitens: Fokussierung auf das räumliche Umfeldmanagement – HLK‑Systeme und Tageslichtnutzung werden in einer einheitlichen Steuerzentrale zusammengeführt; basierend auf der tatsächlichen Belegung der Räume sowie externen Umgebungsparametern erfolgt eine dynamische Abstimmung zwischen natürlichem und künstlichem Licht sowie eine präzise Regelung der HLK‑Zonen und der Vorhangöffnung. Drittens: Proaktive, vorausschauende Instandhaltung – durch die Einführung eines räumlichen Zeitreihen‑Großmodells werden Raumbeschaffenheit, Umgebungsdaten und Nutzerverhalten umfassend erfasst und analysiert; über ein einziges, integriertes Dashboard erhalten Facility‑Manager eine Echtzeit‑Visualisierung des Betriebszustands.

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Im Hinblick auf die Anpassungsfähigkeit verfügt das System über eine hohe Skalierbarkeit und lässt sich an rund 60 % der bestehenden Gewerbegebäude in China anpassen. Nach Berechnungen auf Basis von Signifys patentierten Algorithmen kann das ganzheitliche Energiemanagement im Raum insgesamt etwa 10 % des Gesamtenergieverbrauchs einsparen. Guan Yuxiang, Generaldirektor des Produktzentrums von Signify für Großchina, betont, dass Kunden derzeit mit komplexen, fragmentierten Gebäudeverwaltungssystemen und zunehmenden Wartungs‑ und Betriebsaufwänden konfrontiert sind; diese Aktualisierung zielt darauf ab, diese dezentralen Systeme zu einer einheitlich koordinierten Gesamtarchitektur zu vereinen.

Meine Einschätzung:

Erstens: Die strategische Ausrichtung ist äußerst positiv zu bewerten. Die Entwicklung intelligenter, vernetzter Beleuchtungssysteme ist bereits seit Jahren fortgeschritten; viele Projekte blieben jedoch bislang auf die einfache Dimm‑ und Farbregelung beschränkt. Der entscheidende Fortschritt dieser Aktualisierung liegt darin, dass der sensorische Mehrwert der Leuchten nun in den energieintensiven Bereich der HLK‑Technik eingebracht wird: Durch das Beleuchtungs‑Sensornetz lassen sich die HLK‑Prozesse deutlich optimieren, was einen signifikanten Hebel‑Effekt erzeugt, die Energieeinsparungen erhöht und die Kapitalrendite für die Kunden beschleunigt.

Zweitens: Der Wert von KI zeigt sich hier in seiner ganzen Substanz. Früher stützte sich die Gebäudeautomation vor allem auf vorgegebene Regeln und menschliche Erfahrungswerte – die Regelung war oft verzögert und eher grob. Mit der Einführung des räumlichen Zeitreihen‑Großmodells wandeln sich die einzelnen Systeme wie Beleuchtung, HLK und Vorhänge von reaktiven Reaktionen hin zu proaktiven Vorhersagen; so entsteht tatsächlich ein dynamischer Optimierungszyklus – statt einer bloßen Aneinanderreihung einzelner Geräte.

Drittens: Der wahre Mehrwert dieser Aktualisierung liegt im Datenzugang. Wer über die feinsten, granularen Daten zur Raumbelegung im Gebäude verfügt, besitzt die Grundlage, tiefer in die Verwaltung des Gebäudes einzudringen. Auf den ersten Blick geht es um Energiemanagement – in Wahrheit geht es um Marktdominanz. Für Facility‑Manager ist die Vereinigung verschiedener, bisher isolierter Gebäudeverwaltungsplattformen in einem einzigen System sowie die damit verbundene Vereinfachung der Wartung und des Betriebs die eigentliche Herausforderung – und genau hier liegt das größte Potenzial dieser Modernisierung.

Insgesamt betrachtet ist der Schritt von der reinen Beleuchtung hin zum energetischen Management ganzer Büroflächen ein unvermeidlicher Weg, den selbst große Akteure der Branche gehen müssen. Signify setzt hier als Pionier klare Zeichen – eine Entwicklung, die weiterhin sehr genau beobachtet werden sollte.

Wie beurteilen Sie diese technische Weiterentwicklung? Teilen Sie uns Ihre Meinung gerne in den Kommentaren mit.

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Über den Autor, Hong Bing:

Hong Bing ist derzeit Chefredakteur der offiziellen Websites des Chinesischen Verbands für Beleuchtungstechnik – China Light Net und Agricultural Lighting Net –, geschäftsführender Direktor der Ming Classroom, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitsausschusses für Talentförderung des Chinesischen Verbands für Beleuchtungstechnik, Generalsekretär des Fachkomitees für Agrarbeleuchtung dieses Verbands sowie Generalsekretär des Alumni‑Vereins für Beleuchtung der Fudan‑Universität und Mitglied des Vorstands des Alumni‑Vereins für Ökologie und Umwelt der CEIBS. Er schloss 1991 sein Studium am Institut für Lichtquellen und Beleuchtungstechnik der Fudan‑Universität ab und erwarb 2003 den Master of Business Administration an der CEIBS. Nach Stationen in renommierten Unternehmen wie dem Chinesischen Baumaterialien‑Forschungsinstitut, Panasonic, GE und OSRAM war er in Forschung und Entwicklung, Produktplanung sowie Marketing tätig. 2008 wurde ihm der Siemens Global Top Plus Award sowie der Siemens China Excellence Award verliehen; 2009 gründete er China Light Net.



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